Freitag, 8. Juni 2012

Four past Midnight: Der Sun-Hund

Nach einer Pause, um das neu eingetroffene WarriorCats-Buch zu lesen (das war vogestern), schreibe ich heute die Rezi. Die Geschichte heißt eigentlich Zeitraffer, eine völlig falsche Übersetzung. (Ich kann es zwar irgendwo nachvollziehen, aber es ist faktisch trotzdem total falsch.)Inhalt: Brian bekommt zum Geburtstag eine Sun 660 Polaroidkamera - genau das, was er sich gewünscht hat. aber etwas seltsames passiert mit der Kamera: Sie zeigt immer nur einen Gartenzaun mit einem zottigen schwarzen Hund. Brian bittet den Kleinganoven Pop Merrill um Hilfe. Je mehr Bilder gemacht werden, umso näher kommt er...

Der Klappentext klang gruselig, deshalb habe ich sie nicht schon früher gelesen (sprich: am Abend, nachdem ich mit Der Bibliothekspolizist fertig war.)
Jetzt im Nachhinein wäre es völlig egal gewesen, weil auf den ersten 60% der 200 Seiten-Geschichte nicht wirklich etwas gruseliges passiert. Es ist eben dieser Hund.
Die Echte Action ist auch nur etwa 20/30 Seiten lang. Der Höllenhund gefällt mir.
Pfoten mit Knochensporen, Rauch, Feuer... Das nenne ich echt höllischen Stil.
Die Geschichte ist das Bindeglied ziwschen Stark (kenne ich noch nicht) und Needful Things (habe ich als eins der ersten gelesen). In letzterem werden einige Sachen erwähnt, der ich zeurst keine Bedeutung beigemessen habe, weil ich es nicht wusste: Pop Merrill wird einige Male erwähnt, unter anderem auch, dass sein Laden aus unerklärlichen Gründen in Flammen aufging und er ebenfalls starb.
Für Kenner ist die Geschichte voller Anspielungen - unter anderem kommt ein Teil der Szene in Oatley vor (aus Der Talisman). Fand ich lustig.
Der Epilog ist auch gut geworden... Böse. Beim ersten Satz "Brian kam genau das, was er sich gewünscht hatte.", wurde es schon verdächtig. Das stand nämlich am Anfang der Geschichte auch schon. Böser Hund.

Die Geschichte ist durchschnittlich bis gut (in der King-Skala, natürlich!), die Idee des Hunds aus Polaroidsville gefällt mir gut. Sehr gegruselt habe ich mich nicht. Die Action beginnt erst kurz vor Ende (wenn Action, dann richtig!), ist entsprechend blutig (obwohl es schlimmeres in einigen von Steves Büchern gibt) und gut zu lesen. Trotzdem ist die Geschichte überhaupt nicht langweilig: Das was davor kommt, muss einfach davor kommen.
Empfehlung: Lest die Castle-Rock-Bücher in der Reihenfolge, ist zwar nicht so wie der Dark Tower, aber es gehen viele schöne Anspielungen verloren.

~Lex

Mittwoch, 6. Juni 2012

Stephen King: Außenseiter oder nicht?

Ich habe keine Lust jetzt ins Bett zu gehen, außerdem mag ich das Thema. Sogar die meisten Nicht-Stammleser kennen sie indirekt: Die Außenseiter.
Ihr fragt euch sicher: Wie bitte? (Oder wahrscheinlich einfach nur "Hä?")
Kennt ihr ES? Natürlich. Er ist wohl mit Abstand der bekannteste Vertreter. Im King'schen Sinne sind sie wahrhaft gottgleiche Dämonen und von Normalsterblichennicht zu besiegen - man kann sie nur verbannen/schlafen lassen. Ich kann leider nicht zu allen etwas sagen, da ich viele der Bücher, in denen sie vorkommen, noch nicht kenne. Trotzdem, hier eine kleine Liste, hauptsächlich von Stephen King-Wiki:

-Es (ES)
-Tak (Regulator/Desperation)
-Persephone (Duma Key)
-Dandelo (Dunkler Turm)
-Ardelia Lortz (Der Bibliothekspolizist)
-ein namenloses Wesen (Sara)
-der namenlose Herrscher des Buick (Der Buick)
-Rose Madder (Rose Madder/Das Bild)
-Der Gott der Qual (The little Green God of Agony)
-Lord Malshun (Black House - mit Peter Straub)
 Es als Pennywise

Ich kenne natürlich noch nicht alle, aber kann sagen, dass ich Persephone sehr inspirierend fand. (Ich habs eigentlich nicht so mit Insekten wie Ardelia oder Rose, aber Rose, Dandelo & co sind cool.)
Es gibt einige Eigenschaften, die auf Außenseiter zutreffen, aber obwohl er ihnen nicht entspricht, gehört der Scharlachrote König in gewisser Weise dazu, weil:
-er hat äußerlich gewisse Ähnlichkeit mit Persephone
-er ist ebenso wie Rose Madder eine Werspinne
-er scheint ebenfalls ein gewisses Vergnügen an seinem Tun zu haben (herrschen ist doch immer cool...)
-er ist in Discordia gefangen

Der scharlachrote König

Bei diesem Stichwort - wenn ihr diese Anzeichen bemerkt, habt ihr einen Außenseiter vor euch und solltet euch besser nicht mit ihm anlegen (entweder ihr sterbt oder ihr gewinnt, gelegentlich beides).
1. Sie sind an einen Ort gebunden (Perse in eine Porzellanfigur, Es an Derry...)
2. Sie stehen mit Stürmen in Verbindung (Es in Todesqualen verursacht einen Sturm, Ardelia beschwört einen...)
3. Sie haben Freude an ihrem Tun (Tak gibt es offen zu - es macht ihm einfach Spaß)
4. Sie ernähren sich von Menschen (Es & Ardelia ernähren sich durch die Ängste der Kinder, Tak verbraucht seine Wirtskörper)
5. Sie können die Gestalt von Menschen annehmen (Pennywise der Clown, Ardelia Lortz...)
6. Viele haben lange Ruhephasen (Es im 27-Jahre-Zyklus, Perse wird fast 80 Jahre verbannt, Tak 150 Jahre)

Bei einigen ist es nichtmal sehr klar, ob Männlein oder Weiblein. Das ist besonders interessant - sie sind ja wortwörlich Wesen von außerhalb.
Wir wissen, dass:
-Es weiblich ist, ebenso Persephone, bei Rose Madder ist es nicht ganz klar
-Tak ordne ich als männlich ein, Lord Malshun und Dandelo ebenso, der Gott der Qual klingt ebenfalls männlich, obwohl für mich Götter neutrum sein können
-Bei dem Ardelia-Außenseiter bin ich nicht sicher, und die namenlosen Wesen aus Sara und Der Buick sind definitiv nicht einzuordnen - sie haben nichtmal einen Namen, kein Aussehen, gar nichts. Das muss verdammt schlimm sein.

Alles in allem sind sie aber letztenendes ja sowieso keine Menschen - Steve benutzt gerne Insekten als Vorlage (Rose, Dandelo, Ardelia...). Aber auch persephone als richtig klassische Dämonen hat mir bisher noch man besten gefallen - Geisterschiffe haben Stil, finde ich.

~Lex

PS: Vielleicht kommen noch Ergänzungen, wenn ich mehr der Bücher mit diesem Wesen gelesen habe.

Four past Midnight - Der Bibliothekspolizist

Im Warten auf ein bestelltes Buch entschied ich mcih für eine nicht allzu lange Geschichte (und 300 Seiten sind ja wirklich nicht lang). Der Bibliothekspolizist ist die erste von zwei Novellen in der Sammlung Nachts. Im Gesamten eigentlich die Dritte - aus irgendeinem seltsamen Grund sah sich der deutsche Verlag mal wieder veranlasst, die Sammlung zu trennen. Die ersten beiden Novellen stehen im Buch Langoliers, was aber im Prinzip so ziemlich egal ist.
Inhalt: Der 40-jährige Versicherungsmakler Sam Peebles ist schockiert: Er soll beim kommenden Treffen seines Rotarierklubs eine halbstündige Rede halten. Für so etwas ist Sam nicht geschaffen, kann aber nicht nein sagen und stürzt sich gleich in die lästige Arbeit. Um die Rede aufzupeppen betritt er zum ersten mal die Statdbibliothek - solche Orte sind ihm aus unerfindlichen Gründen verhasst. Bibliothekarin Ardelia lortz ist ihm unsympathisch, gibt ihm aber genau die Bücher, die er braucht. Aber als er die Abgeabefrist überschreitet droht sie ihm mit der Bibliothekspolizei - und die stellt sich als echter als gedacht heraus...

Zuerst wollte ich die zweite Novelle des Bandes zuerst lesen, aber dann hatte keine Lust, mitten im Buch anzufangen. Als ich den Namen Ardelia Lortz gelesen habe, war die Sache sowieso klar - ich kannte ihren Namen bereits von King-Wiki.
Die Geschichte ist verdammt unheimlich, auch wenn ich den Schluss nicht  perfekt fand, war er ganz okay. Sehr unheimlich war ja, dass Sam Ardelia (eine Außenseiterin) zwar vernichtet (nicht so lecker), aber Dave trotzdem weiß, dass sie wahrscheinlich nur schläft.
Zuerst habe ich wirklich 0 verstanden, aber dann wurde das ganze spannender - und unheilich. Aber eine Frage habe ich doch noch: Ist der Außenseiter, der Ardelias Gestalt hat Männlein oder Weiblein? Das wird nicht wirklich klar.Jedenfalls gefällt mir die geschichte, obwohl ich genau weiß, dass ich jetzt immer, wenn ich ein Buch ausleihe (was ich eigentlcih sowieso selten mache) daran denken muss.

Der Außenseiter ist ja alles andere als schön, aber mir hat gut gefallen, wie sie/es wieder die 60er heraufbeschworen hat. Die ganze Idee der Geschichte (viel davon nimmt Daves Erzählung ein.) ist cool. Und irgendwie stimmt es doch: Eigentlich sind wirklich nur wenige Änderungen nötig, um aus Märchen Horror zu machen. Zwar nicht so ganz extrem wie Ardelias Versionen vielleicht - aber viel nicht.
natürlich sind leute, die Kidnern etwas tun, einfach nur schrecklich (wobei Ardelia sich ncihtmal nur auf Kinder beschränkt, sie amcht es sich einfach, das ist alles), aber wenn wir mal von dem übernatürlichen Part absehen ist diese Geschichte wahr.
Bin heute philosophisch.

Zitat des Tages: "Ardelia Lortz...aaaahja!"
~Lex o'Dim

Dienstag, 5. Juni 2012

Cody McFadyen - Ausgelöscht & Simon Beckett - Voyeur

Ich hätte schwören könne, dass ich dazu schonmal was geschrieben habe. Da ich meine Leseliste anhand meiner Posts erstellen wollte, fiel mir dann auf einmal auf, dass ich zu diesen Büchern, von denen das McFadyen-Werk mich besonders begeistert hat!) seltsamerweise nichts geschrieben habe. Denn ich schreibe seit etwa 2 Monaten über jedes Buch, das ich lese, einen Post. Außerdem erinnere ich mich daran, wie ich andere Meinungen (z.B. amazon-Kunden) gelesen habe.

Inhalt: Donald Ramsey ist Kunsthändler - er hat nicht viel Erfahrung und Interesse mit und an echten Frauen und als ihm seine neue Helferin Anna gut gefällt, wundert er sich doch. Er engagiert Zeppo, um anna zu verführen. Doch da ist Annas Freund Marty im Weg...

Das Buch an sich ist ganz gut geschrieben, eher was für zwischendurch, da nicht so sehr lang. Eher durchschnittlich und bei weitem nicht so gut wie die David-Hunter-Bücher, aber völlig in Ordnung. Nur lässt der Schluss das ganze zusammenfallen. Da fragt man sich dann doch: "Welchen Sinn hatte das ganze jetzt?"
Die ganze Handlung erscheint anders.Vom Schreibstil ganz okay, nicht schlecht.
Man kann es lesen, wenn man will, aber die David Hunter-Bücher sind empfehlenswerter, ebenso wie diverse andere Bücher zu ähnlichen Themen. (Eigentlich habe ich es ursprünglich sowieso nur gekauft, weil Simon Beckett draufstand.)
(23. 4. 2012 fertiggelesen)

Obwohl ich wusste, dass das Buch sehr gut sein muss, habe ich lange gezögert, es mir zu kaufen. Flohmärkte sind toll.
Inhalt: „Der Motor dröhnt. Die Tür schwingt auf. Eine Frau wird auf den Asphalt geworfen. Die Tür knallt zu, und der Wagen jagt davon.“ Die Stimmung auf einer Hochzeitsfeier ist dahin und für FBI- Agentin Smoky Barrett und ihr Team beginnt die fieberhafte Jagd nach einem außergewöhnlich brutalen Serienkiller.

Das Buch habe ich an einem tag gelesen und war wirklich begeistert. Nicht nur, dass Smokey eine außergewöhnliche Ermittlerin mit mit außergewöhnlichen Freunden ist (ihr erster Ehemann & ihre Tochter wurden von einem Sereinkiller getötet, der auch die Mutter ihrer jetzigen Adoptivtochter ermordete; eine Freundin ist vermutlich eine Auftragskillerin), sie ist gut.
Allein die Idee der ganzen Jagd nach "Dalí" ist interessant und gut durchdacht. Die Schrecken der Gefangenschaft muss auch Smokey erleben - aber am schrecklichsten fand ich das Schicksal von dem jungen Leo Crowe, in den 20ern, der eigentlich nur helfen wollte.
Am Ende ist die Auflösung logisch, aber unerwartet - wie in jedem guten Buch.
McFadyen schafft eine geniale Spannung und das namenlose Grauen vor einem eiskalten Serientäter, der sich am Ende als ernsthaft gruselig herausstellt. 450 Seiten schafft man eben doch an einem Tag.
[fertiggelesen 2. 5. 2012]
~Lex

Tad Williams - Traumjäger & Goldpfote

Inhalt: Fritti Traumjäger ist ein rötlich-grauer, tapferer, kluger und treuer Kater, voller Freiheitsliebe und tiefer Träume. Er lebt mit seinem Volk in einer Welt, die von mächtigen Katzengöttern und den "Großen" beherrscht wird, jenen sonderbaren, pelzlosen Wesen, die man Menschen nennt.
Die Welt indes ist nach dem Mythos der Katzen von der Urmutter Tiefklar geschaffen, die Die Zwei erschuf: Harar Goldauge und Fela Himmeltanz. Von ihren drei Erstgeborenen hat sich der heimtückische Griraz Kaltherz nach einer Übeltat in das Innere der Erde geflüchtet, wo er auf Rache sinnt. Furcht und Zorn herrschen im Volk, denn immer mehr Katzen verschwinden. Als schließlich auch noch Frittis Freundin Goldpfote verschwindet, beschließt er zu handeln. Zusammen mit seinem Gefährten Raschkralle und dem exzentrischen, alten Grillenfänger begibt er sich auf die Suche nach Goldpfote. Die Fahrt bringt ihn und seine Gefährten an den Rand des Todes und führt sie bis in die Katzenhölle.

Von Anfang an war klar, dass das Buch wohl eine Art Inspiration für meine geliebte WarriorCats-Reihe sein musste. Die Mythologie, die Sprache hat mich sofort fasziniert. Zwar musste ich gelegentlich ein paar Wörter nachschlagen, aber im großen und ganzen war nichts schwer zu verstehen.

Die Charaktere Fritti Traumjäger und seine Freudne sind einfach nur toll und wunderschön. Die Sache mit den Gesichtsnamen, Herznamen und Schwanznamen ist interessant. auch wenn ich schade finde, dass Fritti seinen eigenen nie findet oder zumindest nicht nennt. Die Herznamen sind verdammt ungewöhnlich, (Tangalur Feuertatze?) die Gesichtsnamen gehen schon eher in Richtung WarriorCats, auch wenn ich keinen Namen bemerkt hätte, den ich von da kannte. Der Held in beiden Reihen (bei WC zumindest in der 1. Staffel) ist immerhin ein roter Kater.
Irgendwann wunderte ich mich dann doch, warum Goldpfote im Titel vorkam, obwohl sie etwa auf 20 Seiten des Buchs mitspielt. Begründung: Klangvoller Name, der englische Originaltitel ist "Traumjägers Lied" (zumindest glaube ich, dass Traumjäger gemeint ist).
Tad Williams schafft ein tiefgründiges Buch. Die Mythologie ist toll ausgearbeitet und er mischt Abenteuer, Fantasy, Mystery und - obwohl keine einzige echte Kampfszene beschrieben wird- Horror. Zwie Teile des Buches spielen im Hügel und der vergleich mit Osmonds/Morgans Erzgruben in SK's "Der Talisman", an den ich zuerst dachte, war gar nicht so falsch. Das Grauen eines Fikos ereilt viele des Volkes - das ist Horror pur, auch wenn Fritti reißausnimmt.
Außerdem gefiel mir die Idee, dass der verrückte Alte in wahrheit Feuertatze ist - wie in dem lied über Prinz Neunvögel.
Der Schluss hat mir auch sehr gut gefallen, obwohl der Ort fast logisch war - Goldpfotes Herrchen sind lediglich umgezogen. Außerdem ist es sehr tiefgründig-philosophisch.
Wirklich lesenswertes Buch, über das sich fast jeder freuen wird. Alt (1975), aber immer noch aktuell. Top!
~Lex

Sonntag, 3. Juni 2012

Illuminati - Angels & Demons

Passend zu meiner kleinen Reise nach Rom: Natürlich war ich schon vorher begeisert von Illuminati, aber bis vor ein paar Tagen hatte ich mich nicht mehr so intensiv damit beschäftigt. Leider haben wir nicht alle Stationen besucht, aber einige. Samstagabend, nach dem Präsentationstag, habe ich mir den Film noch einmal angesehen und zumindest ein paar Szenen im Buch durchgeblättert. Zwar sind Buch und Film ziemlich unterschiedlich, aber beide sehr gut, wobei mir der Film aus irgendeinem Grund besser gefällt, zumindest von der Intensität des Geschehens her. Tom Hanks ist genial und Rom die perfekte Kulisse.
Es geht ja ziemlich schnell los. Das CERN, die Erschaffung der Antimaterie, sehr spektakulär. Als Vittoria zu Silvano geht und ihn kurz darauf ermordet auffindet, überschlagen sich die Ereignisse. Stop! Filmkenner spulen an dieser Stelle noch einmal zurück (sogar mir ist es erst beim dritten Mal aufgefallen): Wer ist der Handwerker, der Vittoria entgegenkommt und sich nach ihr umschaut?
Besonders genial fand ich die Szene vor der Ankunft im Hauptquartier der Schweizer Garde. Robert hat erklärt, dass ein Papst (Urban der VII. oder sowas in der Richtung) die Statuen entmannt hat, die Feigenblätter kamen später.
Olivetti: "Haben sie etwas gegen Katholiken, Mr Langdon?"
Robert: "Nein... Ich habe etwas gegen Vandalismus."
Sehr schade finde ich generell, dass die Liebesgeschichte zwischen Vittori und Robert fehlt. Das wäre ganz schön süß gewesen. Aber die Ereignisse sind wohl zu schnell, so fehlt auch Vitttorias Entführung. hauptpunkt ist die Drohung, dass die Antimaterie bald hochgeht.
Die Vatikanischen Archive, Vittoria reißt die Seite mit dem Gedicht aus dem Diagramma. Im Auto...
Olivetti: "Wo haben sie das her?!?"
Vittoria: (verdreht die Augen) "Ausgeborgt!"
Olivetti: (zu Robert) "Sie haben aus den Archiven ein Dokument entwendet?!?"
Robert: "...Das war sie!"
From Santi's earthly tomb with demon's hole
Cross rome the mystic elements unfold
The path of light ist laid, the sacred test
 Let angels guide you on your lofty quest
(Das Gedicht auf Englisch, weil ich die deutsche Version nicht mag)
Erstes Element: Erde. Zuerst geht es ins Pantheon, an Raphaels Grab. Eine Fehlinterpretation, es ist die Chigi-Kapelle (gesprochen: kidji) in der Santa Maria del Popolo. Kommantant Richter gibt Langdon jetzt schon auf, nur Olivetti kommt mit. Sie finden der Kardinal (dem Buch nach Kardinal Ebner aus Frankfurt) nur ncoh tot. Die Sache mit den Ratten ist leicht gruselig-ekelhaft.
Olivetti wurde mir schon ab der Stelle sympathisch. Richter mag ich gar nicht. Und natürlich Camerlengo Patrick McKenna (Ewan Mcgregor), der einfach nur süß ist.
Fast sofort geht es weiter auf den Petersplatz, dorthin weist Habakuk und der Engel. Auch den Kardinal Lammassé aus Paris können sie nicht mehr retten. Und nanu, wer ist denn das? Den Mann in der Priesterkleidung kennen wir doch!
Unser Auftragskiller hat in Film und Buch keinen Namen, daher nenne ich ihn selbst nach seinem Schauspieler - Nikolaj. Er ist Däne, soll aber wohl einen Araber spielen. Ich kenne die Originalfassung leider nicht (das hole ich bald nach), aber die Synchronstimme hat einen entsprechend starken Akzent.Robert ist am Ende seines Lateins und muss wieder in das Diagramma schauen. Der junge blonde (und ganz niedliche) Schweizer Gardist Chartrand (er hat keinen Vornamen, nach einer FF von Grautvornix, Fanfiktion.de, nenne ich ihn Pascal) begleitet ihn. Inzwischen hat Richter begonnen, den von künstlichem Licht beleuchteten Zylinder zu suchen. Dazu wird der Strom in verschiedenen Bereichen abgeschaltet. Ist das der Grund, warum Robert und Chartrand in den Archiven fast ersticken? Vielleicht.
Es fiel mir erst beim erneuten Ansehen auf (zugegeben ist die Qualität meiner Fassung miserabel), aber als Pascal und Robert zu den Archiven gehen, schaut sich ein Schweizer Gardist nach ihnen um - dreimal dürft er raten, wer er ist.

Olivetti ahnt davon nichts und fährt mit Robert und nicht gerade wenigen Polizisten zur Santa Maria dalla Vittoria, in der Kardinal Guidera aus Spanien lebendig verbrennt. Als sie versuchen ihn zu retten, tötet Nikolaj die gesamte Truppe und zwei ebenfalls hereinkommende Polizisten. Einer von ihnen schafft es, ihn in die Schulter zu schießen. Nikolaj wirkt alles andere als beeindruckt und sieht Robert nach, der sich in den Katakomben versteckt.
Robert wird vond er Feuerwehr gerettet und überredet zwei Polizisten, mit ihm zum Virströmebrunnen auf der Piazza Navona zu fahren. Dort angekommen, überwältigt Nikolaj die beiden mühelos, versenkt den italienischen Kardinal Baggia im Brunnen und salutiert vom Wagen aus spöttisch für Robert.
Der springt in den Brunnen und versucht verzweifelt, Baggia zu retten. Im Film drückt der Assassine Robert unter Wasser und Baggia stierbt. Im Film schafft Robert es mit Unterstützung von Helfern, den Kardinal zu retten. An dieser Stelle ist die Musik einfahc richtig melodramatisch und wunderschön.
Baggia teilt Robert mit, dass die Kiche der Erleuchtung die Engelsburg ist.
Mit vittoria findet er einen Durchgang und trifft das letzte Mal auf den gefährlichen Assassinen.
Nikolaj: "Sie geben sich große Mühe, mir zu erklären, dass ihr Auftrag Gottes Wille sei. oder Allahs. Oder... Jahwes. Und ich denke sie haben recht. Denn wäre er nicht rachsüchtig... würde ich nicht existeren, nicht wahr? Ich hätte verschiedene Möglichkeiten, sie zu eliminieren. Sie leben nur noch, weil sie unbewaffnet sind und ich nicht den Aufrag habe, sie zu töten. Aber wenn sie mich verfolgen, dann ist das etwas anderes. ...Geben sie auf sich Acht. Das sind Männer Gottes!" Kurz darauf stirbt er durch eine Autobombe.
Robert und Vittoria glauben, dass das letzte Brandzeichen (die gekreuzten Schlüssel, nicht der Illuminati-Diamant) für den Camerlengo bestimmt sind. Vater Simeon und Richter werden erschossen, als Patrick sie (gebrandmarkt und unter Schmerzen) als Illuminati identifiziert.

Als klar wird, dass die Restladung nicht reicht und der Zylinder explodieren wird, bringt Patrick ihn in einen Hubschrauber. Alle halten ihn für tot, aber dann segelt er mit einem Flallschirm von Himmel herab. Der Held des Tages. Als sich Zeremonienmeister Strauss und die anderen die Videobänder der Begegnung mit Richter ansehen, wird klar, dass Patrick die ganze Zeit der Feind war. Ich muss sagen, ich war beim ersten Mal ehrlich überrascht.
Besonders erschrekcend fand ich die Szene, ind er Patrick sich dann selbst verbrennt. Ihr solltet wirklich auf Pascal Chartrand achten. Er wird kurz eingeblendet, wie er (völlig pansich/verzweifelt) zusieht.
Die Medienkommentare zeigen, was die Welt eigentlich wirklich mitbekommt - nämlich fast nichts.

Es ist wohl üebrdeutlich, wer meine Lieblingscharaktere sind - Robert und Vittoria sind zwar cool, aber Patrick, Pascal (in Grautvornix FF sehr niedlich) und vor allem Niklaj haben es mir angetan. Letzterer ist sogar eine Hauptfigur in der Geschichte eines meiner älteren Alter Egos (Alexis & Nick Reaves). Im Übrigen ist der Untershcied zwischen Film und Buch an dieser Stelle enorm: Der Araber handelt aus Überzeugung und hat Freude am töten. Nikolaj (auch wenn er einen Araber darstellen soll, denke ich) macht nur seinen Job. Er verschont Robert und Vittoria.
Der Film macht wirklich süchtig: Spannend, bildstark, mitreißend. Man entdeckt immer wieder Kleinigkeiten, die einem noch nicht aufgefallen sind. Als nächstes schaue ich mir den Film auf Englsich an, weil ich die Originalstimmen hören will - bin schon sehr gespannt. Und ich überlege, mir das Hörbuch zu kaufen.
~Lex o'Dim (ehemals Alexis (Lex) Reaves)

Der Talisman - Stephen King

Schon länger her als sonst, dass ich poste - aber ich hatte ja auch keine Zeit, weil ich in Rom war ;) Wie schon erwähnt, habe ich Der Talisman aus meinem ganzen Stapel ausgewählt.
Inhalt: Jack Sawyer ist gerade einmal zwölf Jahre alt, als ihm das größte Abenteuer seines Lebens bevorsteht. Auf der gemeinsamen Flucht mit seiner sterbenskranken Mutter vor dem Geschäftspartner seines verstorbenen Vaters, der von ihr die notwendigen Unterschriften zur Übernahme der Firma erzwingen will, kehren sie an der amerikanischen Ostküste in einem heruntergekommenen Hotel ein. Jack lernt in einem geschlossenen Vergnügungspark Speedy Parker kennen, der sich um die Instandhaltung der Fahrgeschäfte kümmert. Speedy klärt Jack darüber auf, dass er eine Reise anzutreten hat. An der Westküste warte ein geheimnisvoller Talisman darauf, von ihm gefunden zu werden. Jedoch muss er nicht nur quer durch die Vereinigten Staaten wandern: Speedy ermöglicht Jack den Zugang zu einer mittelalterlichen Welt, die Region, die unserer zwar ähnlich, aber doch wieder gänzlich verschieden ist. Die Königin dieser Welt ist, genau wie seine Mutter, schwer krank, aber der Talisman soll beide heilen können. Also macht Jack sich auf den Weg, immer zwischen beiden Welten wechselnd, und erlebt ein Abenteuer voller Freundschaft, Verrat, Hoffnung, Angst und vieler wundersamer Dinge.

Am Abend zuvor hatte ich mit lesen angefangen und muss sagen, dass mich der Anfnag verdammt skeptisch machte. Zwar ist das Buch bei Fans hochgelobt, aber ich war zuerst etwas irritiert, weil der Einstieg etwas seltsam war. Nach etwa 100 Seiten war klar, dass die Begeisterung nicht von ungefähr kommt. Zwar wird das ganze als Fantasy-Roman gehandelt, aber eine deftige Portion Horror gehört bei Steve natürlich dazu.
Die Handlung ist einfach genial, viel Spannung, Action, traurig und lustig.
Auch die Idee der Twinner hat mich inspieriert, da ich selbst gerne mit dieser Paralleluniversum-Sache arbeite. Überhaupt ist diese ganze Welt gut durchdacht. Am besten geschrieben fand ich das Sunlight-Heim und den Schluss, aber eigentlich ist das ganze Buch toll.
Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, besonders Wolf. Ich war wirklich traurig, als er starb. Jack und Richard sind ebenfalls tolle Helden, auch wenn ich (besonders im Ausbildungslager der bösen Wölfe) SEHR skeptisch wurde: Diese beiden sollen zwölf sein? Richard benimmt sich wie ein normaler 12-jähriger, womit er Jack behindert, was das ganze natürlich blöd aussehen lässt.

Sunlight Gardener/Osmond, aber vor allem Morgan Sloat/van Orris sind die perfekten Bösewichter. Richtig gemein. Wobei ich mich bei "Sunlight" sowieso gewundert hatte, das ist ja kein Vorname. Robert Gardener. Bei Morgan van Orris Kleidung fühle ich mich leicht an Walter o'Dim (meinen Lieblingscharakter) aus dem Dark Tower oder Die Augen des Drachen erinnert. Ich mag Umhänge gerne.
Bei Osmond/Gardener weiß ich nicht, wer interessanter ist. Osmonds peitsche ist verdammt beeindruckend, aber der Psycho-Prediger Sunlight ist auch nicht übel. Jedenfall bekommen sie am Ende das, was sie verdienen.
Das Buch ist spektakulär, interessant und einfach toll. Auch der Schluss hat mir sehr gut gefallen, was gar nicht so einfach ist.
Ab jetzt kommen einige King-Bücher, ich war auf Großwild-Jagd auf dem Flohmarkt ;)

~Lex o'Dim