Inhalt: Charlie ist acht Jahre alt und das süßeste, unwiderstehlichste kleine
Mädchen, das man sich vorstellen kann. Sie ist alles, was sich ein
stolzer Vater wie Andy McGhee wünschen könnte und mehr, als er sich in
seinen schlimmsten Träumen ausmalt. Denn Charlie ist das Feuerkind,
geboren aus einem unverantwortlichen Experiment. Ihre Gedanken können
töten. Ihre Augen bringen das flammende Inferno. Kann Andy seine Tochter
retten? Vor dem Geheimdienst, der sie jagt, vor skupellosen Politikern,
die sie als Waffe mißbrauchen wollen, vor sich selbst?
Feuerkind (Firestarter) ist wohl einer der bekanntesten Romane von Stphen King, besonders durch die spektakuläre Verfilmung. Das Buch ist aber (obwohl ein Frühwerk) gut und interessant.
In allererster Linie geht es um die Flucht vor dem Geheimdienst, das Forschungszentrum... Ich kann Geheimdienste nicht mehr leiden.
Bei den meisten Charakteren kann ich keine konkreten Gründe im Text nennen, es ist in dem ganzen Buch. Charlie und Andy sind wirklich cool und supertoll. (Seine arme Frau Vicky. Und um andy ist es auch sehr schade.) Ich mag die beiden wirklich. Ebenso das Ehepaar, das den beiden hilft. Und aus irgendeinem seltsamen Grund tut mir Cap Hollister leid. Er ist nicht besser als alle anderen, aber trotzdem.
Dass ich diese ganze Truppe von dem Geheimdienst als Personen nicht ausstehen kann, versteht sich wohl von selbst - wenn auch mit gewisser Distanz. Das ist das seltsame an dem Buch. Am Anfang dachte ich noch so wie immer ("Wie mies..." etc), am Ende nur diese komische Distanziertheit. Selbst das explosive Finale (den Rest zähle ich eher als Epilog), das durchaus passend ist...
Tatsache ist,d ass man gegen Ende kaum noch Beziehung zu den Charakteren hat, unterbewusste, das heißt, dass einem das Gefühl sagt, [...] mag ich, [...] mag ich nicht.
Das Buch ist aber sehr spannend geschrieben, die Handlung ist gut durchdacht und wird geradlinig und schlau durchgezogen. Anders als bei "Thrillern", wie das Buch teils genannt wird, ist zwar der Übeltäter bekannt, aber so schlimm ist es nicht. Nette Story, ein typischer King-Klassiker.
Zitat des Tages: "Bäm. -.-"
~Lex
Dienstag, 19. Juni 2012
Sonntag, 17. Juni 2012
Four past Midnight: Langoliers & Secret Window, Secret Garden
Eigentlich enthält das Buch die ersten beiden Geschichten des Sammlung "Four past Midnight" (Der zweite Teil nennt sich Nachts, damit bin ich schon fertig). Heyne hat die Sammlung aufgeteilt und der Titel der ersten Nevelle ist The Langoliers. Da Hexne es ja nciht so sehr mit Artikeln und Titeln hat, wird auf der ganzen Sache Langoliers.
Inhalt: Beim Aufwachen entdecken 10 Passagiere des Fluges 29 Entsetzliches: Sie sind allein. Von den verschwundenen sind Gegenstände da... sogar Herzschrittmacher und Bolzen. Zu den unglücklichen zählen die blinde, 10-jährige Dinah, Lehrerin Susan, Musiker Albert, ein mysteriöser Brite namens Nick, der seltsame und eindeutig irre Craig Toomy und glücklicherweise Pilot Brian, der eine Delta 767 fliegen kann. Aus der Not heraus landen sie statt in Boston in Bangor, Maine. Auch dort keine Menschen - und alles wirkt seltsam leer und grau. Flug 29 ist in einen Zeitriß hineingeraten - kein Sprit, ein Irrer und von fern kommen seltsame Wesen näher, die Craig Langoliers nennt...
Die Geschichte ist einfach genial. Man fragt sich immer wieder, was als nächstes passiert. Die Verzweiflung und wie die gruppe damit ungeht ist gut beschrieben. Die ganze Szenerie ist mysteriös und unheimlich. Das ändert sich auch nicht, auch wenn das letzte Problem von mir früher erkannt wurde, als von den Charakteren. Die ganze Idee des Zeitriss ist genial, auch wenn nicht genau erklärt wird, warum genau nur Schlafende durchkommen.
Die Charaktere sind toll gestaltet - besonders Dinah oder Nick, die es ja beide nicht schaffen - benehmen sich sehr heldenhaft. Die "Sequenzen" mit der Telepathie haben mir gut gefallen. Craigs Wahnsinn wird hinreichend erklärt (völlig unfähige Eltern) und es ist wirklich traurig, dass er immerhin zwei Menschenleben nimmt.
Die Langoliers selbst haben mich irgendwie doch sehr überrascht. Im Hintergrund ist immer dieses seltsame Geräusch, aber seltsame rumhüpfende Bälle? Nein, das ist echt schräg.
Jedenfalls ist das eine der besten Novellen, die ich kenne (siehe Zitat).
Zitat des Tages: "Science-Fiction-Horror, genau das richtige."
Inhalt: Seit seine Frau ihn verlassen hat, kann Autor Morton Rainey nicht mehr schreiben. Er lebt im Sommerhaus des ehemaligen Paares. Da taucht ein seltsamer Fremder namens John Shooter auf. Er bezichtigt Mort, seine Geschichte "Secret window, secret garden" (welche Morton als "Zeit zu säen" herausbrachte) gestohlen zu haben. Der Fremde wird immer bedrohlicher - Mortons Haus brennt ab, seine Katze wird ermordet. Und Morton ist seit vielen Wochen immer müde und schläft meist 16 oder mehr Stunden am Tag. Trotz der Gefahr will er keine Hilfe bei dem Fremden...
Okay, ich gebe zu, ich war verdammt skeptisch bei dieser Geschichte und hab die ersten 150 Seiten eher gelangweilt gelesen. Aber der Fremde ist schon verflucht gruselig, ebenso wie seine düstere Bedrohung. Nach und nach kommt es wirklich zu seltsamen zufällen. Durch Kings Vorwort deutet sich die Auflösung sowieso an: Es sagte, die Geschichte wäre ähnlich wie Stark - The dark half.
Gute Idee von King, das aufzuschreiben *hust*... Trotzdem weiß man nicht genau, was da jetzt wirklich los ist, obwohl die Lösung fast schon simpel ist. Der fachkundigen Leser wird es aufgrund einiger Ungereimtheiten natürlich schnell herausfinden, aber dzu muss man auf Details achten. Der Schluss hat mir gut gefallen, obwohl er nichtmal wirklich spektakulär ist. Ich bin bei Schlüssen immer sehr kritisch udn weiß nicht genau, warum er mir gefallen hat.
Wenn man sich auf die Geschichte einlässt, ist sie gruselig und spannend - und kommt größtenteils (heißt, in der Haupthandlung) ohne übernatürliche Phänomene aus. Man braucht nicht immer Dämonen, um Grusel zu erzeugen (auch wenn gut geschriebene Dämonen Stil haben!). Der Band ist auf jeden Fall wirklich gut.
Zitat des Tages: "Multiple Persönlichkeitsstörung... die ist echt übel."
~Lex
Inhalt: Beim Aufwachen entdecken 10 Passagiere des Fluges 29 Entsetzliches: Sie sind allein. Von den verschwundenen sind Gegenstände da... sogar Herzschrittmacher und Bolzen. Zu den unglücklichen zählen die blinde, 10-jährige Dinah, Lehrerin Susan, Musiker Albert, ein mysteriöser Brite namens Nick, der seltsame und eindeutig irre Craig Toomy und glücklicherweise Pilot Brian, der eine Delta 767 fliegen kann. Aus der Not heraus landen sie statt in Boston in Bangor, Maine. Auch dort keine Menschen - und alles wirkt seltsam leer und grau. Flug 29 ist in einen Zeitriß hineingeraten - kein Sprit, ein Irrer und von fern kommen seltsame Wesen näher, die Craig Langoliers nennt...
Die Geschichte ist einfach genial. Man fragt sich immer wieder, was als nächstes passiert. Die Verzweiflung und wie die gruppe damit ungeht ist gut beschrieben. Die ganze Szenerie ist mysteriös und unheimlich. Das ändert sich auch nicht, auch wenn das letzte Problem von mir früher erkannt wurde, als von den Charakteren. Die ganze Idee des Zeitriss ist genial, auch wenn nicht genau erklärt wird, warum genau nur Schlafende durchkommen.
Die Charaktere sind toll gestaltet - besonders Dinah oder Nick, die es ja beide nicht schaffen - benehmen sich sehr heldenhaft. Die "Sequenzen" mit der Telepathie haben mir gut gefallen. Craigs Wahnsinn wird hinreichend erklärt (völlig unfähige Eltern) und es ist wirklich traurig, dass er immerhin zwei Menschenleben nimmt.
Die Langoliers selbst haben mich irgendwie doch sehr überrascht. Im Hintergrund ist immer dieses seltsame Geräusch, aber seltsame rumhüpfende Bälle? Nein, das ist echt schräg.
Jedenfalls ist das eine der besten Novellen, die ich kenne (siehe Zitat).
Zitat des Tages: "Science-Fiction-Horror, genau das richtige."
Inhalt: Seit seine Frau ihn verlassen hat, kann Autor Morton Rainey nicht mehr schreiben. Er lebt im Sommerhaus des ehemaligen Paares. Da taucht ein seltsamer Fremder namens John Shooter auf. Er bezichtigt Mort, seine Geschichte "Secret window, secret garden" (welche Morton als "Zeit zu säen" herausbrachte) gestohlen zu haben. Der Fremde wird immer bedrohlicher - Mortons Haus brennt ab, seine Katze wird ermordet. Und Morton ist seit vielen Wochen immer müde und schläft meist 16 oder mehr Stunden am Tag. Trotz der Gefahr will er keine Hilfe bei dem Fremden...
Okay, ich gebe zu, ich war verdammt skeptisch bei dieser Geschichte und hab die ersten 150 Seiten eher gelangweilt gelesen. Aber der Fremde ist schon verflucht gruselig, ebenso wie seine düstere Bedrohung. Nach und nach kommt es wirklich zu seltsamen zufällen. Durch Kings Vorwort deutet sich die Auflösung sowieso an: Es sagte, die Geschichte wäre ähnlich wie Stark - The dark half.
Gute Idee von King, das aufzuschreiben *hust*... Trotzdem weiß man nicht genau, was da jetzt wirklich los ist, obwohl die Lösung fast schon simpel ist. Der fachkundigen Leser wird es aufgrund einiger Ungereimtheiten natürlich schnell herausfinden, aber dzu muss man auf Details achten. Der Schluss hat mir gut gefallen, obwohl er nichtmal wirklich spektakulär ist. Ich bin bei Schlüssen immer sehr kritisch udn weiß nicht genau, warum er mir gefallen hat.
Wenn man sich auf die Geschichte einlässt, ist sie gruselig und spannend - und kommt größtenteils (heißt, in der Haupthandlung) ohne übernatürliche Phänomene aus. Man braucht nicht immer Dämonen, um Grusel zu erzeugen (auch wenn gut geschriebene Dämonen Stil haben!). Der Band ist auf jeden Fall wirklich gut.
Zitat des Tages: "Multiple Persönlichkeitsstörung... die ist echt übel."
~Lex
Meteoriten, Tornados & andere Katastrophen
Habe eher zufällig in die Filme reingeschaut, will aber auch noch was dazu schreiben.
Inhalt: Ein Meteoritenregen soll in San Francisco ein tolles Lichterspektakel bieten, aber dann schlagen die Meteoriten mitten in der Stadt ein. Sie zerstören Häuser, es gibt zahlreiche Tote und Verletzte. Mitten drin steckt die Astronomie-Professorin Michelle Young, die herausfinden soll, warum die Meteoriten beim Eintritt in die Erdatmosphäre nicht verglüht sind. Fieberhaft sucht sie nach einer Lösung - und ahnt nicht, dass sich ihre Kinder nicht bei ihrem Ex-Mann aufhalten, sondern alleine in der Stadt unterwegs sind...
Ich hab ehrlich gesagt nicht viel von dem Film mitbekommen, weil ich die erste Hälfte nicht gesehen habe und mich dann nicht mehr in den Film reindenken konnte. Tatsache ist, dass die Erklärung ganz schlüssig klang und die Effekte immerhin nicht grottenschlecht waren. Eigentlich waren sie sogar ganz nett. Nur haben sich die Charaktere doch sehr klischeehaft (heißt: total dämlich) benommen. Im Aufzug hochfahren (logisch passiert da was!). Der dämliche Reporter bleibt natürlich stehen, um weiter zu berichten. Natürlich geht der dabei drauf. Dementsprechend vorhersehbar war die Handlung, die in den Stadt spielte.
Nicht wirklich spannend auch die Planungen, den großen Asteroiden (Meteore, Astroiden, die habens aber schwer!) mithilfe von Atomraketen vom Kurs abzubringen.
Wissenschaftlich gesehen ist das (soweit ich weiß) alles großes Schwachsinn. Außerdem würde das ganze Atomzeugs irgendwann wieder zu uns zurückkommen und das wäre ja nicht sehr gesund.
Eher durchschnittlicher Film (von der zweiten Hälfte ausgehend), aber für leute wie mcih, die sich jeden Katastrophenfilm reinziehen, den sie finden völlig okay. Der Lava Storm auf RTL2 war schlechter.
Inhalt: Die Tornadoforscher "Dr. B", Jack und ihre Kollgen in Texas warten auf den ultimativen Durchbruch ihres Projekts. Da taucht Sam, Wirtschaftsprüferin aus Washington auf. Sie soll befinden, ob das Projekt lohnt und ob ihm die Gelder entzogen werden sollen. Sam geht mit auf Tornado-Jagd...
Im großen und ganzen wirkt das wie eine schlechetre, veraltete Version von Twister. Die Charaktere stellen sich wie immer selten dämlich an, die unvermeidliche Romanze lässt nciht lange auf sich warten und einen Mistkerl haben wir natürlich auch: Den Wetterfrosch, der mit Jack und co. verfeindet ist.
Der Schluss ist spektakulär, aber verdammt unrealistisch. Sie stehen in dem Sturm, der noch schlimmer als der vorherige ist - und der vorherige war ein F4-Tornado. Totaler Mist. Natürlich opfert sich jemand, um die Daten zu kriegen. Die Ansage am Grab ist nichtmal sehr gut.
Pluspunke gibt es dann doch noch und zwar für die geniale Kulisse der zerstörten Stadt und die Leistungen der Retter. Traurig um die Frau des armen Mannes, der von dem Wetterfrosch interviewt wird, wobei deren Schicksal im unklaren bleibt. Das ist auf jeden Fall sehr realistisch gemacht.
Trotdzem erinnert das ganze doch sehr an Twister, auch von den Charakteren und einigen Szenen her. Twister war aber deutlich besser.
Nicht gut, aber ausreichend für einen Nachmittags-Katastrophenfilm.
Zitat des Tages: "Seid ihr alle blöd...?"
~Lex
Inhalt: Ein Meteoritenregen soll in San Francisco ein tolles Lichterspektakel bieten, aber dann schlagen die Meteoriten mitten in der Stadt ein. Sie zerstören Häuser, es gibt zahlreiche Tote und Verletzte. Mitten drin steckt die Astronomie-Professorin Michelle Young, die herausfinden soll, warum die Meteoriten beim Eintritt in die Erdatmosphäre nicht verglüht sind. Fieberhaft sucht sie nach einer Lösung - und ahnt nicht, dass sich ihre Kinder nicht bei ihrem Ex-Mann aufhalten, sondern alleine in der Stadt unterwegs sind...
Ich hab ehrlich gesagt nicht viel von dem Film mitbekommen, weil ich die erste Hälfte nicht gesehen habe und mich dann nicht mehr in den Film reindenken konnte. Tatsache ist, dass die Erklärung ganz schlüssig klang und die Effekte immerhin nicht grottenschlecht waren. Eigentlich waren sie sogar ganz nett. Nur haben sich die Charaktere doch sehr klischeehaft (heißt: total dämlich) benommen. Im Aufzug hochfahren (logisch passiert da was!). Der dämliche Reporter bleibt natürlich stehen, um weiter zu berichten. Natürlich geht der dabei drauf. Dementsprechend vorhersehbar war die Handlung, die in den Stadt spielte.
Nicht wirklich spannend auch die Planungen, den großen Asteroiden (Meteore, Astroiden, die habens aber schwer!) mithilfe von Atomraketen vom Kurs abzubringen.
Wissenschaftlich gesehen ist das (soweit ich weiß) alles großes Schwachsinn. Außerdem würde das ganze Atomzeugs irgendwann wieder zu uns zurückkommen und das wäre ja nicht sehr gesund.
Eher durchschnittlicher Film (von der zweiten Hälfte ausgehend), aber für leute wie mcih, die sich jeden Katastrophenfilm reinziehen, den sie finden völlig okay. Der Lava Storm auf RTL2 war schlechter.
Inhalt: Die Tornadoforscher "Dr. B", Jack und ihre Kollgen in Texas warten auf den ultimativen Durchbruch ihres Projekts. Da taucht Sam, Wirtschaftsprüferin aus Washington auf. Sie soll befinden, ob das Projekt lohnt und ob ihm die Gelder entzogen werden sollen. Sam geht mit auf Tornado-Jagd...
Im großen und ganzen wirkt das wie eine schlechetre, veraltete Version von Twister. Die Charaktere stellen sich wie immer selten dämlich an, die unvermeidliche Romanze lässt nciht lange auf sich warten und einen Mistkerl haben wir natürlich auch: Den Wetterfrosch, der mit Jack und co. verfeindet ist.
Der Schluss ist spektakulär, aber verdammt unrealistisch. Sie stehen in dem Sturm, der noch schlimmer als der vorherige ist - und der vorherige war ein F4-Tornado. Totaler Mist. Natürlich opfert sich jemand, um die Daten zu kriegen. Die Ansage am Grab ist nichtmal sehr gut.
Pluspunke gibt es dann doch noch und zwar für die geniale Kulisse der zerstörten Stadt und die Leistungen der Retter. Traurig um die Frau des armen Mannes, der von dem Wetterfrosch interviewt wird, wobei deren Schicksal im unklaren bleibt. Das ist auf jeden Fall sehr realistisch gemacht.
Trotdzem erinnert das ganze doch sehr an Twister, auch von den Charakteren und einigen Szenen her. Twister war aber deutlich besser.
Nicht gut, aber ausreichend für einen Nachmittags-Katastrophenfilm.
Zitat des Tages: "Seid ihr alle blöd...?"
~Lex
Stephen King: The Dead Zone
Inhalt: Johnny Smith unterrichtet an einer High School. Nach einer fast unglaublichen Glückssträhne auf dem rummelplattz gerät er in einen Autounfall und fällt für 4 Jahre und 7 Monate ins Koma. Als er aufwacht ist alles anders: Seine Freundin ist verheiratet, hat ein Kind, seine Mutter ist religiösem Wahn verfallen.
Doch Johnny besitzt nun auch hellseherische Fähigkeiten: So rettet er das Haus seiner Therapeutin und bewahrt über 80 Schüler vor dem Tod in einem durch Blitzschlag ausgelösten Feuer.
Als er dem seltsamen Politiker Greg Stillson die Hand gibt erkennt er, dass dieser als Präsident einen Atomkrieg auslösen wird...
Johnny ist schon ein verdammt netter Typ. Und Sarah und co auch.
Greg Stillson hat mich ein bisschen erschreckt, vor allem als seine Vergangenheit geschildert wird. Er tötet zuerst eine Hund und später sind seine Leute um Sonny Elliman genauso schlimm. Er hat den Tod weit mehr verdient als die anderen, die es trifft. (Aber natürlich sterben die Bösen nie.)
Aber von vorne. Ich hab keine Ahnung nach welchen Kriterien ich mir ein Buch aus meinem Noch-lesen-Bücherstapel aussuche, jedenfalls war es das hier. Ich wusste als King-Fan natürlich, dass der Anschlag selber nur einen sehr kleinen Teil des Buchs einnimmt. Aber letztendlich geht es wirklich nur um Johnnys Rehabilitation nach dem langen Koma - die neuen Fähigkeiten mitinbegriffen.
Die Sprünge zwischen den einzelnen Szenerien - Johnny, Sarah, Greg Stillson, wer-auch-immer, ... - erklären die halbe Welt und was darin passiert. Aber nicht schlecht, vor allem die geschichtlichen Sachen bilden einen logischen Hintergrund (und der fehlt bei schlechten Büchern meistens).
Das einzige, was ich dann wirklich nachschauen musste, war die Reihenfolge der Präsidenten. Jimmy Carter, Ronald Reagan & co, die ja auch vorkommen.
450 Seiten sind ja nicht allzu viel, also ließ es sich schnell lesen. Johnny ist schon verdammt cool und bei weitem kein schlechter Mensch. Der Schluß war sehr gut geschrieben, auch der letzte Teil, der ja schon nach dem Attentat spielt. Es gibt zwar nicht immer ein Happy End, aber Johnny hat sher getan, als die meisten vermutlich begreifen würden... Ein echter Held.
Zitat des Tages: "Was für ein Arschloch!" (Greg Stillson)
~Lex
Doch Johnny besitzt nun auch hellseherische Fähigkeiten: So rettet er das Haus seiner Therapeutin und bewahrt über 80 Schüler vor dem Tod in einem durch Blitzschlag ausgelösten Feuer.
Als er dem seltsamen Politiker Greg Stillson die Hand gibt erkennt er, dass dieser als Präsident einen Atomkrieg auslösen wird...
Johnny ist schon ein verdammt netter Typ. Und Sarah und co auch.
Greg Stillson hat mich ein bisschen erschreckt, vor allem als seine Vergangenheit geschildert wird. Er tötet zuerst eine Hund und später sind seine Leute um Sonny Elliman genauso schlimm. Er hat den Tod weit mehr verdient als die anderen, die es trifft. (Aber natürlich sterben die Bösen nie.)
Aber von vorne. Ich hab keine Ahnung nach welchen Kriterien ich mir ein Buch aus meinem Noch-lesen-Bücherstapel aussuche, jedenfalls war es das hier. Ich wusste als King-Fan natürlich, dass der Anschlag selber nur einen sehr kleinen Teil des Buchs einnimmt. Aber letztendlich geht es wirklich nur um Johnnys Rehabilitation nach dem langen Koma - die neuen Fähigkeiten mitinbegriffen.
Die Sprünge zwischen den einzelnen Szenerien - Johnny, Sarah, Greg Stillson, wer-auch-immer, ... - erklären die halbe Welt und was darin passiert. Aber nicht schlecht, vor allem die geschichtlichen Sachen bilden einen logischen Hintergrund (und der fehlt bei schlechten Büchern meistens).
Das einzige, was ich dann wirklich nachschauen musste, war die Reihenfolge der Präsidenten. Jimmy Carter, Ronald Reagan & co, die ja auch vorkommen.
450 Seiten sind ja nicht allzu viel, also ließ es sich schnell lesen. Johnny ist schon verdammt cool und bei weitem kein schlechter Mensch. Der Schluß war sehr gut geschrieben, auch der letzte Teil, der ja schon nach dem Attentat spielt. Es gibt zwar nicht immer ein Happy End, aber Johnny hat sher getan, als die meisten vermutlich begreifen würden... Ein echter Held.
Zitat des Tages: "Was für ein Arschloch!" (Greg Stillson)
~Lex
Mittwoch, 13. Juni 2012
Stephen King - Different Seasons
Frühlingserwachen: Rita Hayworth and the Shawshank Redemption
Aus gutem Grund wähle ich die englischen Titel, die besser sind als die deutschen...
Inhalt: 1947 wird Andrew Dufresne wegen Mordes an seiner Frau und ihres Liebhabers zu zweimal lebenslänglich verurteilt. Dass er unschuldig ist, kann er vor Gericht nicht beweisen. In den bitteren Knastjahren freundet er sich mit Red an, einem ebenfalls zu lebenslänglich Verurteiltem. Andy sitzt über 20 Jahre ein, bis er versucht, auf spektakuläre Weise zu fliehen ...
Ich wusste nicht sehr viel, außer dem Titel und da die Geschichte nur etwas mehr als 110 Seiten hat, war sie auch schnell gelesen. Keine Horror-Story ausnahmsweise, sondern eine schöne, nachdenkliche und traurige Geschichte. Die Charaktere, allen voran Andy, sind wirklich richtig genial geschrieben. Steve schildert grandios das Leben in einem gefürchteten Gefängnis - ohne Rücksicht auf Verluste.
Der Gefängnisalltag, tyrannische Wärter, die Mutlosigkeit der Lebenslänglichen und die Probleme wenn man rauskommen sollte... Am Beispiel des Bibliotheksführers. (Da sind Buch und Film aber unterschiedlich.)
Eine wirklich interessante Geschichte - dagegen hätte vielleicht nichtmal unsere Deutschlehrerin etwas einzuwenden.
Sommergewitter: Der Musterschüler
Die einzige Horrorgeschichte dieses Bandes...
Inhalt: Todd Bowden, 13 Jahre und gut in der Schule, findet heraus, dass der alte Arthur Denker in Wahrheit der Nazi-Verbrecher Kurt Dussander ist. Er erpresst ihn, um mehr herauszufinden - bald haben beide sich gegenseitig im Griff. Und die Horrorgeschichten bleiben für den Jungen bei weitem nicht folgenlos...
Ich hatte gehört, dass die Geschichte ganz schön übel sein sollte. Ich hatte es mir irgendwie schlimmer vorgestellt, aber für Horror-Einsteiger ist das auch wieder nichts. Das ist eher ein Thriller als "klassischer" Horror. Ein Zufall, dass wir genau dieses Thema gerade in Geschichte behandelt haben. Man merkt von Anfang an, dass der Junge unmöglich normal sein kann, weil er direkt auf den ersten paar Seiten beginnt Dussander zu erpressen. Es war klar, dass er irgendwann durchdreht.
Was ich igendwie schlimm fand, war die arme Katze, die Dussander tötet. Traurig...
Eine spannende und zugegeben etwas erschreckende, aber sehr gute Geschichte.
Herbstsonate: Die Leiche
Verfilmt als Stand by me ist das wohl eine der bekanntesten King'schen Nicht-Horror-Geschichten.
Inhalt: Vier ganz normale Stadtjungen haben durch Zufall mitbekommen, dass ein seit mehreren Tagen vermisster Junge irgendwo draußen in den Wäldern von einem Zug angefahren wurde und tot neben den Gleisen liegt. Ihren Eltern sagen die Jungen, dass sie zwei Tage zum Zelten gehen, aber in Wirklichkeit machen sie sich auf den abenteuerlichen Weg in die Wälder. Sie wollen einmal einen Toten sehen.
Ich kannte schon Teile des Films (wenn auch nicht viel) und wusste in etwa, was alles passiert, aber die Geschichte war gut zu lesen (natürlich ist hier kein großartiger Grusel, außer die Sache mit dem seltsamen Schrei). Am besten fand ich natürlich Chris Chambers, der der coolste der Jungen war - mutig und intlligent. Natürlich war es am Ende sehr schade, aber: Es gibt eben nicht immer ein Happy End. (Zum wievielten Mal benutze ich den Satz jetzt?)
Etwas überraschend, dass innerhalb der Geschichte noch zwei Geschichten vorkamen. Beides Werke des Meisters persönlich. "Die Rache von Schmalzarsch Hogan" (ich konnte nicht mehr, saukomisch) und "Hurenstadt" (konnte ich nichts mit anfangen...).Und wie so oft wird Erzähler Gordon später Schriftsteller.
Die Geschichte war auf jeden Fall schön, irgendwas zwischen abenteuerlich und melodramatisch. Zwölfjährige als Protagonisten kennt der Dauerleser ja schon, stimmts?
Wintermärchen: Atemtechnik
Konnte mir nicht wirklich etwas vorstellen... Außerdem war die Inhaltsangabe Quatsch.
Inhalt: Im Mittelpunkt der 90seitigen Novelle steht die junge, schwangere und fast mittellose Sandra Stansfield. Die Geschichte wird Mitte der 70er Jahre von Emlyn McCarron berichtet und seine Zuhörer sind David Adley, Peter Andrews und George Gregson, Mitglieder im geheimnisvollen Privatclub „Der Club“ in einem alten Backsteinhaus in der 249 B East Street in Manhattan, New York, in dem sich eine seltsame Schar Männer regelmäßig trifft, um sich ungewöhnliche Geschichten zu erzählen.
Ich war etwas verwirrt, da etwa die Hälfte der Geschichte in dem Club spielt. Den ich übrigens wirklich seltsam finde. Vielleicht ist die Tür eine Schwachstelle, aber mit diesen Dingen kenne ich mich nicht sonderlich gut aus. Jedenfalls ist der Club sehr seltsam.
Die Geschichte selber geht gegen Ende auch eher in richtung Horror. Noch mehr als die anderen. Endlich wieder typischer Grusel. Gute Geschichte und für harmlose Gemüter ncihts für Abends/Nachts ;)
Zitat des Tages (zu Der Musterschüler): "Aha...?! Was für ein Psycho..."
~Lex
Aus gutem Grund wähle ich die englischen Titel, die besser sind als die deutschen...
Inhalt: 1947 wird Andrew Dufresne wegen Mordes an seiner Frau und ihres Liebhabers zu zweimal lebenslänglich verurteilt. Dass er unschuldig ist, kann er vor Gericht nicht beweisen. In den bitteren Knastjahren freundet er sich mit Red an, einem ebenfalls zu lebenslänglich Verurteiltem. Andy sitzt über 20 Jahre ein, bis er versucht, auf spektakuläre Weise zu fliehen ...
Ich wusste nicht sehr viel, außer dem Titel und da die Geschichte nur etwas mehr als 110 Seiten hat, war sie auch schnell gelesen. Keine Horror-Story ausnahmsweise, sondern eine schöne, nachdenkliche und traurige Geschichte. Die Charaktere, allen voran Andy, sind wirklich richtig genial geschrieben. Steve schildert grandios das Leben in einem gefürchteten Gefängnis - ohne Rücksicht auf Verluste.
Der Gefängnisalltag, tyrannische Wärter, die Mutlosigkeit der Lebenslänglichen und die Probleme wenn man rauskommen sollte... Am Beispiel des Bibliotheksführers. (Da sind Buch und Film aber unterschiedlich.)
Eine wirklich interessante Geschichte - dagegen hätte vielleicht nichtmal unsere Deutschlehrerin etwas einzuwenden.
Sommergewitter: Der Musterschüler
Die einzige Horrorgeschichte dieses Bandes...
Inhalt: Todd Bowden, 13 Jahre und gut in der Schule, findet heraus, dass der alte Arthur Denker in Wahrheit der Nazi-Verbrecher Kurt Dussander ist. Er erpresst ihn, um mehr herauszufinden - bald haben beide sich gegenseitig im Griff. Und die Horrorgeschichten bleiben für den Jungen bei weitem nicht folgenlos...
Ich hatte gehört, dass die Geschichte ganz schön übel sein sollte. Ich hatte es mir irgendwie schlimmer vorgestellt, aber für Horror-Einsteiger ist das auch wieder nichts. Das ist eher ein Thriller als "klassischer" Horror. Ein Zufall, dass wir genau dieses Thema gerade in Geschichte behandelt haben. Man merkt von Anfang an, dass der Junge unmöglich normal sein kann, weil er direkt auf den ersten paar Seiten beginnt Dussander zu erpressen. Es war klar, dass er irgendwann durchdreht.
Was ich igendwie schlimm fand, war die arme Katze, die Dussander tötet. Traurig...
Eine spannende und zugegeben etwas erschreckende, aber sehr gute Geschichte.
Herbstsonate: Die Leiche
Verfilmt als Stand by me ist das wohl eine der bekanntesten King'schen Nicht-Horror-Geschichten.
Inhalt: Vier ganz normale Stadtjungen haben durch Zufall mitbekommen, dass ein seit mehreren Tagen vermisster Junge irgendwo draußen in den Wäldern von einem Zug angefahren wurde und tot neben den Gleisen liegt. Ihren Eltern sagen die Jungen, dass sie zwei Tage zum Zelten gehen, aber in Wirklichkeit machen sie sich auf den abenteuerlichen Weg in die Wälder. Sie wollen einmal einen Toten sehen.
Ich kannte schon Teile des Films (wenn auch nicht viel) und wusste in etwa, was alles passiert, aber die Geschichte war gut zu lesen (natürlich ist hier kein großartiger Grusel, außer die Sache mit dem seltsamen Schrei). Am besten fand ich natürlich Chris Chambers, der der coolste der Jungen war - mutig und intlligent. Natürlich war es am Ende sehr schade, aber: Es gibt eben nicht immer ein Happy End. (Zum wievielten Mal benutze ich den Satz jetzt?)
Etwas überraschend, dass innerhalb der Geschichte noch zwei Geschichten vorkamen. Beides Werke des Meisters persönlich. "Die Rache von Schmalzarsch Hogan" (ich konnte nicht mehr, saukomisch) und "Hurenstadt" (konnte ich nichts mit anfangen...).Und wie so oft wird Erzähler Gordon später Schriftsteller.
Die Geschichte war auf jeden Fall schön, irgendwas zwischen abenteuerlich und melodramatisch. Zwölfjährige als Protagonisten kennt der Dauerleser ja schon, stimmts?
Wintermärchen: Atemtechnik
Konnte mir nicht wirklich etwas vorstellen... Außerdem war die Inhaltsangabe Quatsch.
Inhalt: Im Mittelpunkt der 90seitigen Novelle steht die junge, schwangere und fast mittellose Sandra Stansfield. Die Geschichte wird Mitte der 70er Jahre von Emlyn McCarron berichtet und seine Zuhörer sind David Adley, Peter Andrews und George Gregson, Mitglieder im geheimnisvollen Privatclub „Der Club“ in einem alten Backsteinhaus in der 249 B East Street in Manhattan, New York, in dem sich eine seltsame Schar Männer regelmäßig trifft, um sich ungewöhnliche Geschichten zu erzählen.
Ich war etwas verwirrt, da etwa die Hälfte der Geschichte in dem Club spielt. Den ich übrigens wirklich seltsam finde. Vielleicht ist die Tür eine Schwachstelle, aber mit diesen Dingen kenne ich mich nicht sonderlich gut aus. Jedenfalls ist der Club sehr seltsam.
Die Geschichte selber geht gegen Ende auch eher in richtung Horror. Noch mehr als die anderen. Endlich wieder typischer Grusel. Gute Geschichte und für harmlose Gemüter ncihts für Abends/Nachts ;)
Zitat des Tages (zu Der Musterschüler): "Aha...?! Was für ein Psycho..."
~Lex
Dienstag, 12. Juni 2012
Tornado - Der Zorn des Himmels
Inhalt: Als Jan in Oklahoma seinen Kollegen durch einen Tornado verliert, kommt er zurück nach Deutschland. Seine blinde Schwester Sophie und sein Ex-Kollege und Freund Andreas sind zusammen, seine Ex-Freundin Eva hat einen neuen - Bruno. Von seinem Vater wird er nicht sehr freundlich empfangen. 280 km und kurz darauf 100km vor Berlin ereigenen sich Tornados. Aber niemand glaubt Jan...
Eine Pro7-Produktion, die auf Kabel 1 läuft. Was für ein Salat. Aber für einen deutschen Film (sogar für eine Fernsehproduktion) ist der Film gar nicht so übel.
Natürlich benötigt man einen Experten, der eine Katastrophe vorausahnt und andere Experten, die ihm nicht glauben. Mir ist bis jetzt vielleicht ein Film begegnet, der dieses Klischee nicht benutzt. Aber was solls.
Die Effekte waren gar nicht so schlecht, auch wenn es etwas unrealisisch rüberkam, dass sich Jan und Eva in der Röhre oder die Gruppe im Fernsehturm so lange festhalten konnte. Ich wäre mir nicht so sicher, ob das geht. Aber die Effekte waren soweit gut.
Die Gruppe ist auch ganz nett, auch wenn etwas sehr viel Augenmerk auf die privaten Probleme gelegt wird. Die Streiterei mit dem Vater ist entscheidend, aber alles andere... Außerdem war es unnötig, dass man Jan ca. 30 Sekunden für tot hält, die Schwester regt sich tierisch auf und dann kommt der natürlich direkt vom Turm runter. Schon klar.
Sophie als Charakter hat mir gut gefallen, vielleicht weil ich von Blinden fasziniert bin (einer meiner besten OCs ist blind). Andreas war ganz niedlich (auch wenn der zu alt für mich ist). Aber da find ich in fast jedem Film einen. Alle anderen waren auch gar nicht schlecht, halbwegs glaubhaft... Ausreichend für den Film.
Fazit: Durschnittlicher bis guter Fernsehfilm mit netten Effekten. Vielleicht nciht so gut wie Twister und vergleichbare, aber alles andere als grottig.
Zitat des Tages #1: B: "Und wo ist der Traktor?" Polizist im Film: "Der Traktor wurde 800m weiter gefunden." A: "Noch Fragen?"
Zitat des Tages #2: A: "Hey, der Typ ist ganz süß." B: *stöhn* A: "Halt du dich bloß raus!"
~Lex
Eine Pro7-Produktion, die auf Kabel 1 läuft. Was für ein Salat. Aber für einen deutschen Film (sogar für eine Fernsehproduktion) ist der Film gar nicht so übel.
Natürlich benötigt man einen Experten, der eine Katastrophe vorausahnt und andere Experten, die ihm nicht glauben. Mir ist bis jetzt vielleicht ein Film begegnet, der dieses Klischee nicht benutzt. Aber was solls.
Die Effekte waren gar nicht so schlecht, auch wenn es etwas unrealisisch rüberkam, dass sich Jan und Eva in der Röhre oder die Gruppe im Fernsehturm so lange festhalten konnte. Ich wäre mir nicht so sicher, ob das geht. Aber die Effekte waren soweit gut.
Die Gruppe ist auch ganz nett, auch wenn etwas sehr viel Augenmerk auf die privaten Probleme gelegt wird. Die Streiterei mit dem Vater ist entscheidend, aber alles andere... Außerdem war es unnötig, dass man Jan ca. 30 Sekunden für tot hält, die Schwester regt sich tierisch auf und dann kommt der natürlich direkt vom Turm runter. Schon klar.
Sophie als Charakter hat mir gut gefallen, vielleicht weil ich von Blinden fasziniert bin (einer meiner besten OCs ist blind). Andreas war ganz niedlich (auch wenn der zu alt für mich ist). Aber da find ich in fast jedem Film einen. Alle anderen waren auch gar nicht schlecht, halbwegs glaubhaft... Ausreichend für den Film.
Fazit: Durschnittlicher bis guter Fernsehfilm mit netten Effekten. Vielleicht nciht so gut wie Twister und vergleichbare, aber alles andere als grottig.
Zitat des Tages #1: B: "Und wo ist der Traktor?" Polizist im Film: "Der Traktor wurde 800m weiter gefunden." A: "Noch Fragen?"
Zitat des Tages #2: A: "Hey, der Typ ist ganz süß." B: *stöhn* A: "Halt du dich bloß raus!"
~Lex
Sonntag, 10. Juni 2012
Stephen King: Cujo
Unser Besuch hat einen jungen Hund, also hatte ich Lust auch ein Buch über einen Hund zu lesen.
Inhalt: Cujo. der 200 Pfund schwere Bernhardiner der Cambers, ist wohl der liebenswürdigste Hund in ganz Castle Rock. Durch eine Fledermaus wird er mit der Tolwut infiziert. Donna Trenton und ihr 4-jähriger Sohn Tad schaffen es mit ihrem kaputten Auto gerade so zum Hof der Cambers - nur wartet dort nur der Hund, der die Menschen für seine Qualen verantwortlich macht...
Es hat mich etwas überrascht, dss viele King-Fans Cujo als eins der schwächeren Bücher bewerten. Mir hat es nämlich sehr gut gefallen. Am besten fand ich die besondere Erzählstruktur: Steve schreibt zum Teil aus Cujos Sicht, der ja eigentlich ein sehr lieber und toller Hund ist.
Die Zufälle sind doch sehr zufällig, was mir aber auch erst aufegfallen ist, als ich es in einer anderen rezension gelesen ahbe, also ist es auch nicht sehr auffällig. Im übrigen: Ich sage nicht, dass es keien Zufälle gibt, aber manchmal wird es einfach unwahrscheinlich. Vic ist unterwegs, Cambers ist tot, der Postbote kommt nicht, Brett und Charity sind weg.
Gegen Ende wurde es einfach nur richtig lächerlich, was nicht heißt unglaubwürdig. Der leser (respektive Ich) weiß einfch, dass es in Wahrheit gut so sein kann: Mann verdächtigt Liebhaber, führender Ermittlungsleiter traut Cpuntypolizei nichts zu und schießt total am Zeiel vorbei. Er hielt es jedenfalls füt nicht sehr wahrscheinlich, dass Donna und Tad bei Cambers' sind. Und Gary und Joe (Joe Cambers und sein Saufkumpane) wohnen zu weit draußen, dass man sofort etwas merkt.
Was die Charaktere angeht: Ich habe nicht so sehr mitgefühlt. Natürlich war Tads Tod tragisch, aber ich wusste, das es so ausgeht und war eher 10 Seiten vor dieser Szene traurig. Sein Schicksal hat die Leserschaft gespalten. Ich kann nur meinen Standardsatz sagen: es gibt eben nicht immer ein Happy-End.
Bei Bannerman fand ich es schade, aber er war nicht lange genug dabei, das ich ernsthaft um ihn getrauert hätte. Trotzdem wäre es mir lieber gewesen, hätte es diesen Andy Masen erwischt. Um Joe und Gary war es dann nicht wirklich schade.
-> Man bildet sich zwar sein Urteil über die Charaktere, aber so richtig mitfühlen kann man nicht.
Die vielen Szenenwechsel, wie zum Beispiel Charity oder Vic bieten Abwechslung. Bei Vic könnte ich es noch verstehen und er ist ja ein wichtiger Teil der Geschichte, aber bis auf die Tatsache, dass sich Brett Cambers um seinen Hund sorgt und irgendwelche dämlichen Zufälle (oder Schicksal, wer weiß) verhindert, dass jemand nach Cujo sieht, ist das völlig überflüssig.
Der übernatürliche Part bei der Sache war irgendwie seltsam. Das Monster in Tads Schrank hatte jetzt wirklich keine Funktion. Bretts Schlafwandel-Prophezeiung hat jetzt auch nicht so viel gebracht: Donna holt den Schläger, aber damit hat das nichts zu tun. Und auf seine Träume reagiert Vic gar nicht.
Fazit: Ich habe das Buch nicht verschlungen wie z.B. Duma Key, aber für Fans durchaus geeignet. Nicht Kings bester Roman, aber ganz okay und ein echter Klassiker. Wer Fan ist oder einer werden will, kommt um Cujo sicher nicht herum.
Vielleicht hat es viel von der Wirkung genommen, dass ich schon viel von dem Roman wusste, aber Steves Schreibstil ist immerhin gut und flüssig. (Aber das war er bisher in jeden Roman.)
Zitat des Tages: "Wenn ich mir jemals einen Hund zulege, nenne ich ihn Cujo!"
~Lex
Inhalt: Cujo. der 200 Pfund schwere Bernhardiner der Cambers, ist wohl der liebenswürdigste Hund in ganz Castle Rock. Durch eine Fledermaus wird er mit der Tolwut infiziert. Donna Trenton und ihr 4-jähriger Sohn Tad schaffen es mit ihrem kaputten Auto gerade so zum Hof der Cambers - nur wartet dort nur der Hund, der die Menschen für seine Qualen verantwortlich macht...
Es hat mich etwas überrascht, dss viele King-Fans Cujo als eins der schwächeren Bücher bewerten. Mir hat es nämlich sehr gut gefallen. Am besten fand ich die besondere Erzählstruktur: Steve schreibt zum Teil aus Cujos Sicht, der ja eigentlich ein sehr lieber und toller Hund ist.
Die Zufälle sind doch sehr zufällig, was mir aber auch erst aufegfallen ist, als ich es in einer anderen rezension gelesen ahbe, also ist es auch nicht sehr auffällig. Im übrigen: Ich sage nicht, dass es keien Zufälle gibt, aber manchmal wird es einfach unwahrscheinlich. Vic ist unterwegs, Cambers ist tot, der Postbote kommt nicht, Brett und Charity sind weg.
Gegen Ende wurde es einfach nur richtig lächerlich, was nicht heißt unglaubwürdig. Der leser (respektive Ich) weiß einfch, dass es in Wahrheit gut so sein kann: Mann verdächtigt Liebhaber, führender Ermittlungsleiter traut Cpuntypolizei nichts zu und schießt total am Zeiel vorbei. Er hielt es jedenfalls füt nicht sehr wahrscheinlich, dass Donna und Tad bei Cambers' sind. Und Gary und Joe (Joe Cambers und sein Saufkumpane) wohnen zu weit draußen, dass man sofort etwas merkt.
Was die Charaktere angeht: Ich habe nicht so sehr mitgefühlt. Natürlich war Tads Tod tragisch, aber ich wusste, das es so ausgeht und war eher 10 Seiten vor dieser Szene traurig. Sein Schicksal hat die Leserschaft gespalten. Ich kann nur meinen Standardsatz sagen: es gibt eben nicht immer ein Happy-End.
Bei Bannerman fand ich es schade, aber er war nicht lange genug dabei, das ich ernsthaft um ihn getrauert hätte. Trotzdem wäre es mir lieber gewesen, hätte es diesen Andy Masen erwischt. Um Joe und Gary war es dann nicht wirklich schade.
-> Man bildet sich zwar sein Urteil über die Charaktere, aber so richtig mitfühlen kann man nicht.
Die vielen Szenenwechsel, wie zum Beispiel Charity oder Vic bieten Abwechslung. Bei Vic könnte ich es noch verstehen und er ist ja ein wichtiger Teil der Geschichte, aber bis auf die Tatsache, dass sich Brett Cambers um seinen Hund sorgt und irgendwelche dämlichen Zufälle (oder Schicksal, wer weiß) verhindert, dass jemand nach Cujo sieht, ist das völlig überflüssig.
Der übernatürliche Part bei der Sache war irgendwie seltsam. Das Monster in Tads Schrank hatte jetzt wirklich keine Funktion. Bretts Schlafwandel-Prophezeiung hat jetzt auch nicht so viel gebracht: Donna holt den Schläger, aber damit hat das nichts zu tun. Und auf seine Träume reagiert Vic gar nicht.
Fazit: Ich habe das Buch nicht verschlungen wie z.B. Duma Key, aber für Fans durchaus geeignet. Nicht Kings bester Roman, aber ganz okay und ein echter Klassiker. Wer Fan ist oder einer werden will, kommt um Cujo sicher nicht herum.
Vielleicht hat es viel von der Wirkung genommen, dass ich schon viel von dem Roman wusste, aber Steves Schreibstil ist immerhin gut und flüssig. (Aber das war er bisher in jeden Roman.)
Zitat des Tages: "Wenn ich mir jemals einen Hund zulege, nenne ich ihn Cujo!"
~Lex
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