Inhalt: Als Westernautorin Bobbi anderson über ein seltsames Ding im Wald stolpert, weiß sie nicht, dass sie damit das Todesurteil ihrer verschlafenen Heimatstadt Haven, Maine unterzeichnet. Die kleine Pyramide stellt sich als waschechte Untertasse heraus. Und nicht nur Bobby beginnt sich langsam aber sicher auf seltsame Weise zu verändern...
Die Titelübersetzung habe ich bewusst weggelassen, weil sie einfach Mist ist. Die Tommyknockers sind ja kein Singular.
Tommyknockers ist einer der etwas unbekannteren Romane und ich bezweifle, dass ich ihn gelesen hätte, wäre er nicht vom Meister. Ich habe einfach nichts für UFOs und diesen Science-Fiction-Kram übrig.
Aber letztendlich ist es weniger Sci-Fi als Horror.
Wieder einmal ist King die Charakterisierung der Personen gut gelungen - und er hat eine unheimliche neue Rasse geschaffen. Die großen Himmelsreisenden. (Wenn ein Name so gut wie der andere ist, wozu dann ein Name?)
King hat sich dieses Mal kreativ ganz schön reingehängt. Die seltsamen Maschinen, die Atmosphäre, das >Werden<... Außerdem ist der Roman sehr gut aufgebaut. Besonders schön fand ich die Gedankensätze
( die zwischendurch eingeschoben)
wurden. Die Verständigung über Gedanken spielt eine wichtige Rolle und wird gut gezeigt.
Kleiner Minuspunkt: Im Dritten Teil ist die Zeitliche Schiene bei den Kapiteln teils verwirrend, sodass man durcheinander kommt und erst überlegen muss, da das Kapitel vor dem vorhergehenden spielt.
Zur Handlung: Das Buch enthält auf jeden Fall Horror und zwar einigen. Ohne zu viel zu verraten, seit dem Schuppen habe ich Kopfkino. Und grün ist auf jeden Fall schonmal aus meiner Farben-Liste gestrichen.
Gegen Ende wird der biologische und medizinische Aspekt von Gards Handeln einfach nur noch unlogisch. Aber gut, die Maschinen sind natürlich auch unlogisch.
Gegen Ende fand ich die "Verteidigungsmaschinen" und während dem Ende der ganzen Sache passierende Todesfälle (vor allem aber erstere) einfach nur unnötig brutal. Zwar im King'schen Stil beschrieben, aber es hätte nicht so übermäßig viel sein müssen.
Fazit: Gruselig, sehr interessant. Zwar nicht überdurchschnittlich (auf der King-Skala), aber gut geschrieben. Tolle Charaktere und "neue Welten". Ich kann mich mit Aliens eigentlich nicht anfreunden, aber das Buch ist auf jeden Fall lesenswert. Vielleicht etwas übermäßig blutig.
~Lex
Donnerstag, 28. Juni 2012
Sonntag, 24. Juni 2012
Die Feuerreiter seiner Majestät
Die meisten Fantasyromane sind in mittelalterähnlichen Welten angelegt, das ist allgemein bekannt. Aber
wer würde schon auf die Idee kommen, Drachen in die Kriege unter Napoleon zu versetzen?
Die Antwort lautet Naomi Novik. Die New Yorkerin erschuf vor einigen Jahren die Temeraire-Saga über einen außergewöhnlichen Drachen und seinen Kapitän im Dienst von England.
Ursprünglich las ich die Saga nur, weil ich ein großer Fan von Napoleon Bonaparte bin (obwohl ich mich wundere, dass alle Bücher darüber immer aus Sicht der Engländer geschrieben sind!). Aber Temeraire ist einfach ein geniales Geschöpf.
Kürzlich erschien der siebte Band der (von mir beendet geglaubten) Reihe. Die Cover haben sich im Laufe der Zeit gewandelt, wobei ich die ersten Versionen von cbt noch am besten fand. Leider wurden diese nach der 4. Buch eingestellt.
Die englischen Originalcover sind ebenfalls besser, ebenso die englischen Titel, die deutlich ausdrucksstärker sind.
Drachenbrut / His Majesty's Dragon (Der Drache seiner Majestät)
Inhalt: Als die HMS Reliant eine französische Fregatte aufbringt, kann Captain Will Laurence noch nicht ahnen, wie sehr sich sein Leben bald schon ändern wird. Denn die Fregatte hat eine höchst kostbare Fracht an Bord: ein noch nicht voll ausgebrütetes Drachenei, dem schon bald eine jener sagenhaft mächtigen Flugkreaturen entschlüpfen wird. Will Laurence weiß um seine Pflicht: Er muss dem Drachen einen Namen geben und so der lebenslange menschliche Begleiter dieses Geschöpfes werden. Auch wenn das bedeutet, dass er die Planken seines geliebten Schiffes für immer verlassen und sich in die Lüfte erheben muss – als ein Feuerreiter Seiner Majestät …
Das Cover zeigt Temeraire, der einer der mächtigen Himmelsdrachen ist. Und meine Lieblingsfarbe hat. Die Reihe setzt im Jahr 1805 ein.
Für ein Auftakt-Buch sehr gut geschrieben. Temeraire ist einfach toll und es wird von Anfang an perfekt beschrieben, wie schwer sich Laurence tut - die Flieger haben keinen guten Ruf unter dem Rest des Militärs.
Die Formation - Lily, Maximus, Nitidus, Dulcia, Immortalis und Messoria.
Beim Schicksal des kleinen Postdrachen Levitas habe ich geweint. Sein Kapitän hat ihn schwer verletzt allein gelassen und sich nie um ihn gekümmert. Laurence zwingt den Kapitän später, Levitas zu sagen, er habe gut gekämpft - der stirbt daraufhin wenigstens noch glücklich. Das war mit Abstand die traurigste Szene der gesamten Reihe. Auch der Schluss ist sehr spannend, geht es am Ende um eine abgeänderte Version der Schlacht bei Trafalgar...
Drachenprinz / Throne of Jade (Jadethron)
Inhalt: Kaum haben Captain Will Laurence und sein gewaltiger Drache Temeraire ihre erste Bewährungsprobe bestanden, da erscheint eine chinesische Delegation am britischen Königshof und fordert die Rückgabe Temeraires. Als Laurence sich weigert, muss er seinen geliebten Gefährten in den fernen Osten begleiten – ohne zu ahnen, was ihn und Temeraire am Ende ihrer langen, gefahrvollen Reise erwartet …
Auf dem Cover ist der chinesische Himmelsdrache Lien zu sehen, die im Laufe der Reihe noch eine wichtige Rolle spielen wird.
Das Buch ist spannend. Der Leser leidet mit Temeraire und Laurence, die beide ihren Partner vermissen. Der Aufbau des chinesischen Reichs ist gut geschrieben, ebenso die Intrigen - und der beginnende Ärger mit Lien. Das ist sowieso Noviks Stärke.
Drachenzorn / Black Powder War (Schwarzpulverkrieg)
Inhalt: Captain Will Laurence und sein Drache Temeraire werden ins ottomanische Imperium abkommandiert. In Istanbul warten drei Dracheneier auf sie, die die beiden Gefährten sicher und vor dem Ausschlüpfen nach Britannien bringen müssen – doch das bedeutet, sich erneut mit dem Drachenweibchen Lien anzulegen, das Temeraire die Schuld am Tode seines Herrn gibt und geschworen hat, sich blutig zu rächen …
Auf dem Cover ist vermutlich ein Kazilik, ein türkischer Feuerspucker, abgebildet, vielleicht sogar Drachendame Iskierka, ein späterer Hauptcharakter.
Die Idee bleibt fast immer gleich: Die beiden werden irgendwo hingeschickt. Natürlich ist es nicht so einfach, denn die Türken wollen die Eier nicht rausrücken. Es gab einige extrem witzige Szenen.
Drachenglanz / Empire of Ivory (Elfenbeinreich)
Inhalt: Kaum haben Will Laurence und sein Drache Temeraire ihr Abenteuer im Ottomanischen Reich heil überstanden, da droht bereits das nächste Unheil: In Britannien ist eine verheerende Seuche ausgebrochen, und die Drachen der Feuerreiter siechen hilflos dahin. Niemand weiß, wie lange diese katastrophale Schwäche noch vor dem kriegslüsternen französischen Kaiser Napoleon geheim gehalten werden kann. Und so müssen Will Laurence und Temeraire sofort wieder aufbrechen – dieses Mal nach Afrika, wo es das einzige Heilmittel gegen die Seuche geben soll. Doch auf dem schwarzen Kontinent lauern vielfältige Gefahren …
Ich habe keine Ahnung, wer das auf dem Cover sein soll. Möglicherweise einer der afrikanischen Drachen.
Drachenwacht / Tongues of Serpents (Schlangenzungen)
Inhalt: Eigentlich war es eine gute Tat, die französischen Drachen vor einer tödlichen Seuche zu retten aber in den Au gen seiner Landsleute hat Will Laurence dadurch Hochverrat begangen. Er wird angeklagt, degradiert und zurück zur Marine versetzt, während Temeraire in einem Zuchtgehege in Schottland sein Dasein fristen muss.Doch dann überquert Napoleon mit seiner Armee den Kanal, und es wird schnell klar, dass die britische Admiralität es sich nicht leisten kann, auf einen Drachen wie Temeraire zu verzichten. Und so macht Will Laurence sich auf höchsten Befehl auf den Weg nach Schottland, wo er jedoch nur ein verlassenes Gehege vorfindet. Und damit beginnt für den einsamen Feuerreiter die verzweifelte Suche nach dem Freund, der ihm mehr bedeutet als das eigene Leben.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Temeraires Ärger im Zuchtgehege, wie er sich mit dem mathematikbegabten Mischling Perscitia anfreundet und wie er schließlich seine eigene Drachenarmee mobilisiert, um England zu retten. Dieser Band ist wirklich gut gelungen.
Drachenflamme / Victory of Eagles (Sieg der Adler)
Inhalt: Will Laurence und sein Drache Temeraire haben nicht nur die britischen Drachen von einer schrecklichen Seuche geheilt, sondern auch die französischen. Dafür wurden sie des Hochverrats für schuldig befunden. Doch wegen der überragenden Tapferkeit, die sie bei der Verteidigung Britanniens bewiesen, wurde die Todesstrafe für Laurence in Verbannung nach Australien umgewandelt. Als Verräter gebrandmarkt und von allen angefeindet, versuchen Temeraire und sein Reiter dennoch, ihre Pflicht zu erfüllen. Besonders drei ihnen anvertraute Dracheneier benötigen ihren Schutz. Da entdecken Laurence und sein Drache eine chinesische Ansiedlung, ein klarer Affront gegen das britische Empire. Doch Temeraire steht zwischen den Fronten. Soll er den Briten helfen, die ihm eine Heimat gaben, oder die Chinesen unterstützen, die ihn als Drachen ehren und respektieren …
Drachenflamme sehe ich als eines der schwächsten Bücher der Reihe an. Nicht nur verabschiedet man sich von einigen Hauptdrachen wie Maximus und Lily, das Buch selber ist auch langweilig und der Schluss passt überhaupt nicht zu der Reihe.
Drachengold / Crucible of Gold (Tiegel aus Gold)
Inhalt: Captain Will Laurence und sein Himmelsdrache Temeraire wurden wegen Verrats nach Australien verbannt. Doch nun bietet ihnen das Britische Empire die völlige Wiederherstellung ihres Rufs, wenn sie sofort nach Brasilien aufbrechen, um die portugiesische Königsfamilie vor Napoleons Verbündeten zu retten. Laurence ist zwar skeptisch, doch welche Wahl hat er schon? Die Reise nach Rio birgt allerdings unerwartete Gefahren. Nicht nur werden Temeraire und sein Reiter dort bereits von einem alten Feind erwartet. Sie geraten außerdem ins Visier des mächtigen Inkareichs.
Die Beschreibung auf dem Klappentext greift leider viel zu viel des Buchs auf, was erst gegen Ende kommt. Aber das Buch ist (obwohl ich anfangs skeptisch war) wieder sehr schön. Unnötig fand ich, dass wieder zwei bekannte Charaktere, die seit dem ersten Buch dabei sind, sterben und das völlig beiläufig: Tom Riley und Geschirrmeister Fellows. Die Handlung spielt mittlerweile im Jahr 1810 (entnommen aus einer Bemerkung, Napoléon habe sich von Joséphine scheiden lassen).
Schön wiederum ist, dass die komplette alte Formation wider auftaucht, inklusive Kapitäne. Teils war das Buch ziemlich witzig. Besonders gut gefallen hat mir, als Napoléon aufgetaucht ist.
Das Ende war nicht übel, jedenfalls kennen wir nun das nächste Reiseziel: Wie im 2. Band geht es nach China.
Wie man sieht kommen Temeraire und Laurence viel herum. Im letzten Band sind sie in Begleitung von Kazilik Iskierka und ihrem Kapitän John Granby, sowie dem afrikanischen Drachen Kulingile und seinem jungen Kapitän Demane. Naomi Novik hat ein Stärke darin, die gesellschaftiche Ordnung und die entsprechenden Schwierigkeiten der Mannschaft zu beschreiben. Ebenso gut durchdacht sind die Gespräche.
Allein ihre Vielfalt der Drachenrassen ist beeindruckend.
Etwas schade finde ich, dass Laurence und Temeraire zwar viel herumkommen, aber vom eigentlichen Krieg kaum etwas mitbekommen. 1. Trafalgar, 2. Preußen, 3. französische Invasion über den Kanal. Möglich wäre, dass einer der nächsten Romane, in Russland spielt. Zwar dürfte das eventuell erst nach ein oder zwei Bänden geschehen, wenn Novik ihre zeitlichen Handlungsabstände weiter einhält und es zuerst nach China geht, aber es wäre möglich. Es wäre ein neues Reiseziel für die Truppe und der Russlandfeldzug ist mit Sicherheit kein unbedeutendes Ereignis. (Ich gehe davon aus, dass Novik die Reihe beendet, wenn Napoleon dann irgendwann geschlagen ist.)
Temeraires Sprachkenntnisse sind wirklich beeindruckend: Englisch, Französisch, teils Deutsch, etwas Türkisch, Chinesisch, die Drachensprache, Quechua (Inka), wahrscheinlich auch Portugiesisch und die Sprache der afrikanischen Tswana.
Zudem versuchte sich die Autorin zuerst an historischer Korrektheit, was die Daten anging, aber nun hat sie auch das über den Haufen geworfen. Trotzdem eine tolle Reihe, auf jeden Fall lesenswert.
~Lex
wer würde schon auf die Idee kommen, Drachen in die Kriege unter Napoleon zu versetzen?
Die Antwort lautet Naomi Novik. Die New Yorkerin erschuf vor einigen Jahren die Temeraire-Saga über einen außergewöhnlichen Drachen und seinen Kapitän im Dienst von England.
Ursprünglich las ich die Saga nur, weil ich ein großer Fan von Napoleon Bonaparte bin (obwohl ich mich wundere, dass alle Bücher darüber immer aus Sicht der Engländer geschrieben sind!). Aber Temeraire ist einfach ein geniales Geschöpf.
Kürzlich erschien der siebte Band der (von mir beendet geglaubten) Reihe. Die Cover haben sich im Laufe der Zeit gewandelt, wobei ich die ersten Versionen von cbt noch am besten fand. Leider wurden diese nach der 4. Buch eingestellt.
Die englischen Originalcover sind ebenfalls besser, ebenso die englischen Titel, die deutlich ausdrucksstärker sind.
Drachenbrut / His Majesty's Dragon (Der Drache seiner Majestät)
Inhalt: Als die HMS Reliant eine französische Fregatte aufbringt, kann Captain Will Laurence noch nicht ahnen, wie sehr sich sein Leben bald schon ändern wird. Denn die Fregatte hat eine höchst kostbare Fracht an Bord: ein noch nicht voll ausgebrütetes Drachenei, dem schon bald eine jener sagenhaft mächtigen Flugkreaturen entschlüpfen wird. Will Laurence weiß um seine Pflicht: Er muss dem Drachen einen Namen geben und so der lebenslange menschliche Begleiter dieses Geschöpfes werden. Auch wenn das bedeutet, dass er die Planken seines geliebten Schiffes für immer verlassen und sich in die Lüfte erheben muss – als ein Feuerreiter Seiner Majestät …
Das Cover zeigt Temeraire, der einer der mächtigen Himmelsdrachen ist. Und meine Lieblingsfarbe hat. Die Reihe setzt im Jahr 1805 ein.
Für ein Auftakt-Buch sehr gut geschrieben. Temeraire ist einfach toll und es wird von Anfang an perfekt beschrieben, wie schwer sich Laurence tut - die Flieger haben keinen guten Ruf unter dem Rest des Militärs.
Die Formation - Lily, Maximus, Nitidus, Dulcia, Immortalis und Messoria.
Beim Schicksal des kleinen Postdrachen Levitas habe ich geweint. Sein Kapitän hat ihn schwer verletzt allein gelassen und sich nie um ihn gekümmert. Laurence zwingt den Kapitän später, Levitas zu sagen, er habe gut gekämpft - der stirbt daraufhin wenigstens noch glücklich. Das war mit Abstand die traurigste Szene der gesamten Reihe. Auch der Schluss ist sehr spannend, geht es am Ende um eine abgeänderte Version der Schlacht bei Trafalgar...
Drachenprinz / Throne of Jade (Jadethron)
Inhalt: Kaum haben Captain Will Laurence und sein gewaltiger Drache Temeraire ihre erste Bewährungsprobe bestanden, da erscheint eine chinesische Delegation am britischen Königshof und fordert die Rückgabe Temeraires. Als Laurence sich weigert, muss er seinen geliebten Gefährten in den fernen Osten begleiten – ohne zu ahnen, was ihn und Temeraire am Ende ihrer langen, gefahrvollen Reise erwartet …
Auf dem Cover ist der chinesische Himmelsdrache Lien zu sehen, die im Laufe der Reihe noch eine wichtige Rolle spielen wird.
Das Buch ist spannend. Der Leser leidet mit Temeraire und Laurence, die beide ihren Partner vermissen. Der Aufbau des chinesischen Reichs ist gut geschrieben, ebenso die Intrigen - und der beginnende Ärger mit Lien. Das ist sowieso Noviks Stärke.
Drachenzorn / Black Powder War (Schwarzpulverkrieg)
Inhalt: Captain Will Laurence und sein Drache Temeraire werden ins ottomanische Imperium abkommandiert. In Istanbul warten drei Dracheneier auf sie, die die beiden Gefährten sicher und vor dem Ausschlüpfen nach Britannien bringen müssen – doch das bedeutet, sich erneut mit dem Drachenweibchen Lien anzulegen, das Temeraire die Schuld am Tode seines Herrn gibt und geschworen hat, sich blutig zu rächen …
Auf dem Cover ist vermutlich ein Kazilik, ein türkischer Feuerspucker, abgebildet, vielleicht sogar Drachendame Iskierka, ein späterer Hauptcharakter.
Die Idee bleibt fast immer gleich: Die beiden werden irgendwo hingeschickt. Natürlich ist es nicht so einfach, denn die Türken wollen die Eier nicht rausrücken. Es gab einige extrem witzige Szenen.
Drachenglanz / Empire of Ivory (Elfenbeinreich)
Inhalt: Kaum haben Will Laurence und sein Drache Temeraire ihr Abenteuer im Ottomanischen Reich heil überstanden, da droht bereits das nächste Unheil: In Britannien ist eine verheerende Seuche ausgebrochen, und die Drachen der Feuerreiter siechen hilflos dahin. Niemand weiß, wie lange diese katastrophale Schwäche noch vor dem kriegslüsternen französischen Kaiser Napoleon geheim gehalten werden kann. Und so müssen Will Laurence und Temeraire sofort wieder aufbrechen – dieses Mal nach Afrika, wo es das einzige Heilmittel gegen die Seuche geben soll. Doch auf dem schwarzen Kontinent lauern vielfältige Gefahren …
Ich habe keine Ahnung, wer das auf dem Cover sein soll. Möglicherweise einer der afrikanischen Drachen.
Inhalt: Eigentlich war es eine gute Tat, die französischen Drachen vor einer tödlichen Seuche zu retten aber in den Au gen seiner Landsleute hat Will Laurence dadurch Hochverrat begangen. Er wird angeklagt, degradiert und zurück zur Marine versetzt, während Temeraire in einem Zuchtgehege in Schottland sein Dasein fristen muss.Doch dann überquert Napoleon mit seiner Armee den Kanal, und es wird schnell klar, dass die britische Admiralität es sich nicht leisten kann, auf einen Drachen wie Temeraire zu verzichten. Und so macht Will Laurence sich auf höchsten Befehl auf den Weg nach Schottland, wo er jedoch nur ein verlassenes Gehege vorfindet. Und damit beginnt für den einsamen Feuerreiter die verzweifelte Suche nach dem Freund, der ihm mehr bedeutet als das eigene Leben.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Temeraires Ärger im Zuchtgehege, wie er sich mit dem mathematikbegabten Mischling Perscitia anfreundet und wie er schließlich seine eigene Drachenarmee mobilisiert, um England zu retten. Dieser Band ist wirklich gut gelungen.
Drachenflamme / Victory of Eagles (Sieg der Adler)
Inhalt: Will Laurence und sein Drache Temeraire haben nicht nur die britischen Drachen von einer schrecklichen Seuche geheilt, sondern auch die französischen. Dafür wurden sie des Hochverrats für schuldig befunden. Doch wegen der überragenden Tapferkeit, die sie bei der Verteidigung Britanniens bewiesen, wurde die Todesstrafe für Laurence in Verbannung nach Australien umgewandelt. Als Verräter gebrandmarkt und von allen angefeindet, versuchen Temeraire und sein Reiter dennoch, ihre Pflicht zu erfüllen. Besonders drei ihnen anvertraute Dracheneier benötigen ihren Schutz. Da entdecken Laurence und sein Drache eine chinesische Ansiedlung, ein klarer Affront gegen das britische Empire. Doch Temeraire steht zwischen den Fronten. Soll er den Briten helfen, die ihm eine Heimat gaben, oder die Chinesen unterstützen, die ihn als Drachen ehren und respektieren …
Drachenflamme sehe ich als eines der schwächsten Bücher der Reihe an. Nicht nur verabschiedet man sich von einigen Hauptdrachen wie Maximus und Lily, das Buch selber ist auch langweilig und der Schluss passt überhaupt nicht zu der Reihe.
Drachengold / Crucible of Gold (Tiegel aus Gold)
Inhalt: Captain Will Laurence und sein Himmelsdrache Temeraire wurden wegen Verrats nach Australien verbannt. Doch nun bietet ihnen das Britische Empire die völlige Wiederherstellung ihres Rufs, wenn sie sofort nach Brasilien aufbrechen, um die portugiesische Königsfamilie vor Napoleons Verbündeten zu retten. Laurence ist zwar skeptisch, doch welche Wahl hat er schon? Die Reise nach Rio birgt allerdings unerwartete Gefahren. Nicht nur werden Temeraire und sein Reiter dort bereits von einem alten Feind erwartet. Sie geraten außerdem ins Visier des mächtigen Inkareichs.
Die Beschreibung auf dem Klappentext greift leider viel zu viel des Buchs auf, was erst gegen Ende kommt. Aber das Buch ist (obwohl ich anfangs skeptisch war) wieder sehr schön. Unnötig fand ich, dass wieder zwei bekannte Charaktere, die seit dem ersten Buch dabei sind, sterben und das völlig beiläufig: Tom Riley und Geschirrmeister Fellows. Die Handlung spielt mittlerweile im Jahr 1810 (entnommen aus einer Bemerkung, Napoléon habe sich von Joséphine scheiden lassen).
Schön wiederum ist, dass die komplette alte Formation wider auftaucht, inklusive Kapitäne. Teils war das Buch ziemlich witzig. Besonders gut gefallen hat mir, als Napoléon aufgetaucht ist.
Das Ende war nicht übel, jedenfalls kennen wir nun das nächste Reiseziel: Wie im 2. Band geht es nach China.
Wie man sieht kommen Temeraire und Laurence viel herum. Im letzten Band sind sie in Begleitung von Kazilik Iskierka und ihrem Kapitän John Granby, sowie dem afrikanischen Drachen Kulingile und seinem jungen Kapitän Demane. Naomi Novik hat ein Stärke darin, die gesellschaftiche Ordnung und die entsprechenden Schwierigkeiten der Mannschaft zu beschreiben. Ebenso gut durchdacht sind die Gespräche.
Allein ihre Vielfalt der Drachenrassen ist beeindruckend.
Etwas schade finde ich, dass Laurence und Temeraire zwar viel herumkommen, aber vom eigentlichen Krieg kaum etwas mitbekommen. 1. Trafalgar, 2. Preußen, 3. französische Invasion über den Kanal. Möglich wäre, dass einer der nächsten Romane, in Russland spielt. Zwar dürfte das eventuell erst nach ein oder zwei Bänden geschehen, wenn Novik ihre zeitlichen Handlungsabstände weiter einhält und es zuerst nach China geht, aber es wäre möglich. Es wäre ein neues Reiseziel für die Truppe und der Russlandfeldzug ist mit Sicherheit kein unbedeutendes Ereignis. (Ich gehe davon aus, dass Novik die Reihe beendet, wenn Napoleon dann irgendwann geschlagen ist.)
Temeraires Sprachkenntnisse sind wirklich beeindruckend: Englisch, Französisch, teils Deutsch, etwas Türkisch, Chinesisch, die Drachensprache, Quechua (Inka), wahrscheinlich auch Portugiesisch und die Sprache der afrikanischen Tswana.
Zudem versuchte sich die Autorin zuerst an historischer Korrektheit, was die Daten anging, aber nun hat sie auch das über den Haufen geworfen. Trotzdem eine tolle Reihe, auf jeden Fall lesenswert.
~Lex
Samstag, 23. Juni 2012
Stieg Larsson - Vergebung
Als ich mir auf einem Flohmarkt Verdammnis, den zweiten Teil der Reihe, kaufte, tat ich das nur, weil die Bücher so hoch diskutiert wurden. Ich hatte keine großartigen Erwartungen. Und selbst nachdem ich Teil 2 gelesen hatte (siehe Post dazu), schob ich das Buch auf die lange Bank, weil ich noch einen riesen Haufen andere zum lesen hatte. Völlig zu unrecht. Anders als bei Teil 2 muss man den vorherigen gelesen haben, um alles zu verstehen.
Inhalt: Mit einer Kugel im Kopf wird Lisbeth Salander in die Notaufnahme eingeliefert. Sie hat den Kampf gegen Alexander Zalatschenko, berüchtigter Drahtzieher mafiöser Machenschaften, ein weiteres Mal knapp überlebt. Aber wird sie gegen den schwedischen Geheimdienst bestehen können, der alle Kräfte mobilisiert, um sie ein für alle Mal mundtot zu machen? Unterdessen arbeitet Mikael Blomkvist unter Hochdruck daran, Salanders Unschuld zu beweisen. Auch als seine Ermittlungen von höchster Stelle massiv behindert werden, führt Blomkvist seine Arbeit unbeirrt fort. Er weiß genau, dass er nur noch diese eine Chance hat, um Lisbeth Salander zu retten.
Es ist wirklich schade, dass Stieg Larsson seine Reihe nie beenden konnte. Das ganze war als 30-bändige Serie geplant, aber vorher ist er leider gestorben. Nicht einmal all die (völlig verdienten) Preise hat er zu Lebzeiten bekommen.
Wie schon bei Verdammnis erwähnt, sind die Charaktere einfach nur genial. Lisbeth, Mikael, die Millenium-Redaktion, Milton Security und so weiter und so weiter. Sie wirken lebendig und glaubwürdig.
Die Handlung an sich ist die Fortsetzung des zweiten Teils. Mit knapp 850 Seiten recht weitläufig, verliert man aber nicht den Überblick. Stieg larssonhat den investegativen Journalismus, Geheimdienste die gegen ihre eigenen Leute arbeiten und dieses ganze Zeug wirklich gut rübergebracht. Es wird nie langweilig, vor allem, weil auch das Leben der Charaktere nicht außer Acht gelassen wird.
Der Schluss war sehr gut und auch passend, obwohl man die "noch ausstehende Sache", die dort behandelt wird, über die Handlung fast vergisst. Bis auf einen winzigen Fehler auf der drittletzten Seite ist das Buch auch bestens durchdacht, mit einem tollen Spannungsbogen.
Larsson bringt das Geschehen durch seinen professionellen Schreibstil gut an den Leser.
Fazit: Empfehlenswerte Trilogie, muss aber in Reihenfolge gelesen werden.
Zitat des Tages: "Die wissen nicht, dass ihre eigenen Leute gegen sie arbeiten. *lach* Das nenn ich mal dumm gelaufen!"
~Lex
Inhalt: Mit einer Kugel im Kopf wird Lisbeth Salander in die Notaufnahme eingeliefert. Sie hat den Kampf gegen Alexander Zalatschenko, berüchtigter Drahtzieher mafiöser Machenschaften, ein weiteres Mal knapp überlebt. Aber wird sie gegen den schwedischen Geheimdienst bestehen können, der alle Kräfte mobilisiert, um sie ein für alle Mal mundtot zu machen? Unterdessen arbeitet Mikael Blomkvist unter Hochdruck daran, Salanders Unschuld zu beweisen. Auch als seine Ermittlungen von höchster Stelle massiv behindert werden, führt Blomkvist seine Arbeit unbeirrt fort. Er weiß genau, dass er nur noch diese eine Chance hat, um Lisbeth Salander zu retten.
Es ist wirklich schade, dass Stieg Larsson seine Reihe nie beenden konnte. Das ganze war als 30-bändige Serie geplant, aber vorher ist er leider gestorben. Nicht einmal all die (völlig verdienten) Preise hat er zu Lebzeiten bekommen.
Wie schon bei Verdammnis erwähnt, sind die Charaktere einfach nur genial. Lisbeth, Mikael, die Millenium-Redaktion, Milton Security und so weiter und so weiter. Sie wirken lebendig und glaubwürdig.
Die Handlung an sich ist die Fortsetzung des zweiten Teils. Mit knapp 850 Seiten recht weitläufig, verliert man aber nicht den Überblick. Stieg larssonhat den investegativen Journalismus, Geheimdienste die gegen ihre eigenen Leute arbeiten und dieses ganze Zeug wirklich gut rübergebracht. Es wird nie langweilig, vor allem, weil auch das Leben der Charaktere nicht außer Acht gelassen wird.
Der Schluss war sehr gut und auch passend, obwohl man die "noch ausstehende Sache", die dort behandelt wird, über die Handlung fast vergisst. Bis auf einen winzigen Fehler auf der drittletzten Seite ist das Buch auch bestens durchdacht, mit einem tollen Spannungsbogen.
Larsson bringt das Geschehen durch seinen professionellen Schreibstil gut an den Leser.
Fazit: Empfehlenswerte Trilogie, muss aber in Reihenfolge gelesen werden.
Zitat des Tages: "Die wissen nicht, dass ihre eigenen Leute gegen sie arbeiten. *lach* Das nenn ich mal dumm gelaufen!"
~Lex
Dienstag, 19. Juni 2012
Stephen King: Feuerkind
Inhalt: Charlie ist acht Jahre alt und das süßeste, unwiderstehlichste kleine
Mädchen, das man sich vorstellen kann. Sie ist alles, was sich ein
stolzer Vater wie Andy McGhee wünschen könnte und mehr, als er sich in
seinen schlimmsten Träumen ausmalt. Denn Charlie ist das Feuerkind,
geboren aus einem unverantwortlichen Experiment. Ihre Gedanken können
töten. Ihre Augen bringen das flammende Inferno. Kann Andy seine Tochter
retten? Vor dem Geheimdienst, der sie jagt, vor skupellosen Politikern,
die sie als Waffe mißbrauchen wollen, vor sich selbst?
Feuerkind (Firestarter) ist wohl einer der bekanntesten Romane von Stphen King, besonders durch die spektakuläre Verfilmung. Das Buch ist aber (obwohl ein Frühwerk) gut und interessant.
In allererster Linie geht es um die Flucht vor dem Geheimdienst, das Forschungszentrum... Ich kann Geheimdienste nicht mehr leiden.
Bei den meisten Charakteren kann ich keine konkreten Gründe im Text nennen, es ist in dem ganzen Buch. Charlie und Andy sind wirklich cool und supertoll. (Seine arme Frau Vicky. Und um andy ist es auch sehr schade.) Ich mag die beiden wirklich. Ebenso das Ehepaar, das den beiden hilft. Und aus irgendeinem seltsamen Grund tut mir Cap Hollister leid. Er ist nicht besser als alle anderen, aber trotzdem.
Dass ich diese ganze Truppe von dem Geheimdienst als Personen nicht ausstehen kann, versteht sich wohl von selbst - wenn auch mit gewisser Distanz. Das ist das seltsame an dem Buch. Am Anfang dachte ich noch so wie immer ("Wie mies..." etc), am Ende nur diese komische Distanziertheit. Selbst das explosive Finale (den Rest zähle ich eher als Epilog), das durchaus passend ist...
Tatsache ist,d ass man gegen Ende kaum noch Beziehung zu den Charakteren hat, unterbewusste, das heißt, dass einem das Gefühl sagt, [...] mag ich, [...] mag ich nicht.
Das Buch ist aber sehr spannend geschrieben, die Handlung ist gut durchdacht und wird geradlinig und schlau durchgezogen. Anders als bei "Thrillern", wie das Buch teils genannt wird, ist zwar der Übeltäter bekannt, aber so schlimm ist es nicht. Nette Story, ein typischer King-Klassiker.
Zitat des Tages: "Bäm. -.-"
~Lex
In allererster Linie geht es um die Flucht vor dem Geheimdienst, das Forschungszentrum... Ich kann Geheimdienste nicht mehr leiden.
Bei den meisten Charakteren kann ich keine konkreten Gründe im Text nennen, es ist in dem ganzen Buch. Charlie und Andy sind wirklich cool und supertoll. (Seine arme Frau Vicky. Und um andy ist es auch sehr schade.) Ich mag die beiden wirklich. Ebenso das Ehepaar, das den beiden hilft. Und aus irgendeinem seltsamen Grund tut mir Cap Hollister leid. Er ist nicht besser als alle anderen, aber trotzdem.
Dass ich diese ganze Truppe von dem Geheimdienst als Personen nicht ausstehen kann, versteht sich wohl von selbst - wenn auch mit gewisser Distanz. Das ist das seltsame an dem Buch. Am Anfang dachte ich noch so wie immer ("Wie mies..." etc), am Ende nur diese komische Distanziertheit. Selbst das explosive Finale (den Rest zähle ich eher als Epilog), das durchaus passend ist...
Tatsache ist,d ass man gegen Ende kaum noch Beziehung zu den Charakteren hat, unterbewusste, das heißt, dass einem das Gefühl sagt, [...] mag ich, [...] mag ich nicht.
Das Buch ist aber sehr spannend geschrieben, die Handlung ist gut durchdacht und wird geradlinig und schlau durchgezogen. Anders als bei "Thrillern", wie das Buch teils genannt wird, ist zwar der Übeltäter bekannt, aber so schlimm ist es nicht. Nette Story, ein typischer King-Klassiker.
Zitat des Tages: "Bäm. -.-"
~Lex
Sonntag, 17. Juni 2012
Four past Midnight: Langoliers & Secret Window, Secret Garden
Eigentlich enthält das Buch die ersten beiden Geschichten des Sammlung "Four past Midnight" (Der zweite Teil nennt sich Nachts, damit bin ich schon fertig). Heyne hat die Sammlung aufgeteilt und der Titel der ersten Nevelle ist The Langoliers. Da Hexne es ja nciht so sehr mit Artikeln und Titeln hat, wird auf der ganzen Sache Langoliers.
Inhalt: Beim Aufwachen entdecken 10 Passagiere des Fluges 29 Entsetzliches: Sie sind allein. Von den verschwundenen sind Gegenstände da... sogar Herzschrittmacher und Bolzen. Zu den unglücklichen zählen die blinde, 10-jährige Dinah, Lehrerin Susan, Musiker Albert, ein mysteriöser Brite namens Nick, der seltsame und eindeutig irre Craig Toomy und glücklicherweise Pilot Brian, der eine Delta 767 fliegen kann. Aus der Not heraus landen sie statt in Boston in Bangor, Maine. Auch dort keine Menschen - und alles wirkt seltsam leer und grau. Flug 29 ist in einen Zeitriß hineingeraten - kein Sprit, ein Irrer und von fern kommen seltsame Wesen näher, die Craig Langoliers nennt...
Die Geschichte ist einfach genial. Man fragt sich immer wieder, was als nächstes passiert. Die Verzweiflung und wie die gruppe damit ungeht ist gut beschrieben. Die ganze Szenerie ist mysteriös und unheimlich. Das ändert sich auch nicht, auch wenn das letzte Problem von mir früher erkannt wurde, als von den Charakteren. Die ganze Idee des Zeitriss ist genial, auch wenn nicht genau erklärt wird, warum genau nur Schlafende durchkommen.
Die Charaktere sind toll gestaltet - besonders Dinah oder Nick, die es ja beide nicht schaffen - benehmen sich sehr heldenhaft. Die "Sequenzen" mit der Telepathie haben mir gut gefallen. Craigs Wahnsinn wird hinreichend erklärt (völlig unfähige Eltern) und es ist wirklich traurig, dass er immerhin zwei Menschenleben nimmt.
Die Langoliers selbst haben mich irgendwie doch sehr überrascht. Im Hintergrund ist immer dieses seltsame Geräusch, aber seltsame rumhüpfende Bälle? Nein, das ist echt schräg.
Jedenfalls ist das eine der besten Novellen, die ich kenne (siehe Zitat).
Zitat des Tages: "Science-Fiction-Horror, genau das richtige."
Inhalt: Seit seine Frau ihn verlassen hat, kann Autor Morton Rainey nicht mehr schreiben. Er lebt im Sommerhaus des ehemaligen Paares. Da taucht ein seltsamer Fremder namens John Shooter auf. Er bezichtigt Mort, seine Geschichte "Secret window, secret garden" (welche Morton als "Zeit zu säen" herausbrachte) gestohlen zu haben. Der Fremde wird immer bedrohlicher - Mortons Haus brennt ab, seine Katze wird ermordet. Und Morton ist seit vielen Wochen immer müde und schläft meist 16 oder mehr Stunden am Tag. Trotz der Gefahr will er keine Hilfe bei dem Fremden...
Okay, ich gebe zu, ich war verdammt skeptisch bei dieser Geschichte und hab die ersten 150 Seiten eher gelangweilt gelesen. Aber der Fremde ist schon verflucht gruselig, ebenso wie seine düstere Bedrohung. Nach und nach kommt es wirklich zu seltsamen zufällen. Durch Kings Vorwort deutet sich die Auflösung sowieso an: Es sagte, die Geschichte wäre ähnlich wie Stark - The dark half.
Gute Idee von King, das aufzuschreiben *hust*... Trotzdem weiß man nicht genau, was da jetzt wirklich los ist, obwohl die Lösung fast schon simpel ist. Der fachkundigen Leser wird es aufgrund einiger Ungereimtheiten natürlich schnell herausfinden, aber dzu muss man auf Details achten. Der Schluss hat mir gut gefallen, obwohl er nichtmal wirklich spektakulär ist. Ich bin bei Schlüssen immer sehr kritisch udn weiß nicht genau, warum er mir gefallen hat.
Wenn man sich auf die Geschichte einlässt, ist sie gruselig und spannend - und kommt größtenteils (heißt, in der Haupthandlung) ohne übernatürliche Phänomene aus. Man braucht nicht immer Dämonen, um Grusel zu erzeugen (auch wenn gut geschriebene Dämonen Stil haben!). Der Band ist auf jeden Fall wirklich gut.
Zitat des Tages: "Multiple Persönlichkeitsstörung... die ist echt übel."
~Lex
Inhalt: Beim Aufwachen entdecken 10 Passagiere des Fluges 29 Entsetzliches: Sie sind allein. Von den verschwundenen sind Gegenstände da... sogar Herzschrittmacher und Bolzen. Zu den unglücklichen zählen die blinde, 10-jährige Dinah, Lehrerin Susan, Musiker Albert, ein mysteriöser Brite namens Nick, der seltsame und eindeutig irre Craig Toomy und glücklicherweise Pilot Brian, der eine Delta 767 fliegen kann. Aus der Not heraus landen sie statt in Boston in Bangor, Maine. Auch dort keine Menschen - und alles wirkt seltsam leer und grau. Flug 29 ist in einen Zeitriß hineingeraten - kein Sprit, ein Irrer und von fern kommen seltsame Wesen näher, die Craig Langoliers nennt...
Die Geschichte ist einfach genial. Man fragt sich immer wieder, was als nächstes passiert. Die Verzweiflung und wie die gruppe damit ungeht ist gut beschrieben. Die ganze Szenerie ist mysteriös und unheimlich. Das ändert sich auch nicht, auch wenn das letzte Problem von mir früher erkannt wurde, als von den Charakteren. Die ganze Idee des Zeitriss ist genial, auch wenn nicht genau erklärt wird, warum genau nur Schlafende durchkommen.
Die Charaktere sind toll gestaltet - besonders Dinah oder Nick, die es ja beide nicht schaffen - benehmen sich sehr heldenhaft. Die "Sequenzen" mit der Telepathie haben mir gut gefallen. Craigs Wahnsinn wird hinreichend erklärt (völlig unfähige Eltern) und es ist wirklich traurig, dass er immerhin zwei Menschenleben nimmt.
Die Langoliers selbst haben mich irgendwie doch sehr überrascht. Im Hintergrund ist immer dieses seltsame Geräusch, aber seltsame rumhüpfende Bälle? Nein, das ist echt schräg.
Jedenfalls ist das eine der besten Novellen, die ich kenne (siehe Zitat).
Zitat des Tages: "Science-Fiction-Horror, genau das richtige."
Inhalt: Seit seine Frau ihn verlassen hat, kann Autor Morton Rainey nicht mehr schreiben. Er lebt im Sommerhaus des ehemaligen Paares. Da taucht ein seltsamer Fremder namens John Shooter auf. Er bezichtigt Mort, seine Geschichte "Secret window, secret garden" (welche Morton als "Zeit zu säen" herausbrachte) gestohlen zu haben. Der Fremde wird immer bedrohlicher - Mortons Haus brennt ab, seine Katze wird ermordet. Und Morton ist seit vielen Wochen immer müde und schläft meist 16 oder mehr Stunden am Tag. Trotz der Gefahr will er keine Hilfe bei dem Fremden...
Okay, ich gebe zu, ich war verdammt skeptisch bei dieser Geschichte und hab die ersten 150 Seiten eher gelangweilt gelesen. Aber der Fremde ist schon verflucht gruselig, ebenso wie seine düstere Bedrohung. Nach und nach kommt es wirklich zu seltsamen zufällen. Durch Kings Vorwort deutet sich die Auflösung sowieso an: Es sagte, die Geschichte wäre ähnlich wie Stark - The dark half.
Gute Idee von King, das aufzuschreiben *hust*... Trotzdem weiß man nicht genau, was da jetzt wirklich los ist, obwohl die Lösung fast schon simpel ist. Der fachkundigen Leser wird es aufgrund einiger Ungereimtheiten natürlich schnell herausfinden, aber dzu muss man auf Details achten. Der Schluss hat mir gut gefallen, obwohl er nichtmal wirklich spektakulär ist. Ich bin bei Schlüssen immer sehr kritisch udn weiß nicht genau, warum er mir gefallen hat.
Wenn man sich auf die Geschichte einlässt, ist sie gruselig und spannend - und kommt größtenteils (heißt, in der Haupthandlung) ohne übernatürliche Phänomene aus. Man braucht nicht immer Dämonen, um Grusel zu erzeugen (auch wenn gut geschriebene Dämonen Stil haben!). Der Band ist auf jeden Fall wirklich gut.
Zitat des Tages: "Multiple Persönlichkeitsstörung... die ist echt übel."
~Lex
Meteoriten, Tornados & andere Katastrophen
Habe eher zufällig in die Filme reingeschaut, will aber auch noch was dazu schreiben.
Inhalt: Ein Meteoritenregen soll in San Francisco ein tolles Lichterspektakel bieten, aber dann schlagen die Meteoriten mitten in der Stadt ein. Sie zerstören Häuser, es gibt zahlreiche Tote und Verletzte. Mitten drin steckt die Astronomie-Professorin Michelle Young, die herausfinden soll, warum die Meteoriten beim Eintritt in die Erdatmosphäre nicht verglüht sind. Fieberhaft sucht sie nach einer Lösung - und ahnt nicht, dass sich ihre Kinder nicht bei ihrem Ex-Mann aufhalten, sondern alleine in der Stadt unterwegs sind...
Ich hab ehrlich gesagt nicht viel von dem Film mitbekommen, weil ich die erste Hälfte nicht gesehen habe und mich dann nicht mehr in den Film reindenken konnte. Tatsache ist, dass die Erklärung ganz schlüssig klang und die Effekte immerhin nicht grottenschlecht waren. Eigentlich waren sie sogar ganz nett. Nur haben sich die Charaktere doch sehr klischeehaft (heißt: total dämlich) benommen. Im Aufzug hochfahren (logisch passiert da was!). Der dämliche Reporter bleibt natürlich stehen, um weiter zu berichten. Natürlich geht der dabei drauf. Dementsprechend vorhersehbar war die Handlung, die in den Stadt spielte.
Nicht wirklich spannend auch die Planungen, den großen Asteroiden (Meteore, Astroiden, die habens aber schwer!) mithilfe von Atomraketen vom Kurs abzubringen.
Wissenschaftlich gesehen ist das (soweit ich weiß) alles großes Schwachsinn. Außerdem würde das ganze Atomzeugs irgendwann wieder zu uns zurückkommen und das wäre ja nicht sehr gesund.
Eher durchschnittlicher Film (von der zweiten Hälfte ausgehend), aber für leute wie mcih, die sich jeden Katastrophenfilm reinziehen, den sie finden völlig okay. Der Lava Storm auf RTL2 war schlechter.
Inhalt: Die Tornadoforscher "Dr. B", Jack und ihre Kollgen in Texas warten auf den ultimativen Durchbruch ihres Projekts. Da taucht Sam, Wirtschaftsprüferin aus Washington auf. Sie soll befinden, ob das Projekt lohnt und ob ihm die Gelder entzogen werden sollen. Sam geht mit auf Tornado-Jagd...
Im großen und ganzen wirkt das wie eine schlechetre, veraltete Version von Twister. Die Charaktere stellen sich wie immer selten dämlich an, die unvermeidliche Romanze lässt nciht lange auf sich warten und einen Mistkerl haben wir natürlich auch: Den Wetterfrosch, der mit Jack und co. verfeindet ist.
Der Schluss ist spektakulär, aber verdammt unrealistisch. Sie stehen in dem Sturm, der noch schlimmer als der vorherige ist - und der vorherige war ein F4-Tornado. Totaler Mist. Natürlich opfert sich jemand, um die Daten zu kriegen. Die Ansage am Grab ist nichtmal sehr gut.
Pluspunke gibt es dann doch noch und zwar für die geniale Kulisse der zerstörten Stadt und die Leistungen der Retter. Traurig um die Frau des armen Mannes, der von dem Wetterfrosch interviewt wird, wobei deren Schicksal im unklaren bleibt. Das ist auf jeden Fall sehr realistisch gemacht.
Trotdzem erinnert das ganze doch sehr an Twister, auch von den Charakteren und einigen Szenen her. Twister war aber deutlich besser.
Nicht gut, aber ausreichend für einen Nachmittags-Katastrophenfilm.
Zitat des Tages: "Seid ihr alle blöd...?"
~Lex
Inhalt: Ein Meteoritenregen soll in San Francisco ein tolles Lichterspektakel bieten, aber dann schlagen die Meteoriten mitten in der Stadt ein. Sie zerstören Häuser, es gibt zahlreiche Tote und Verletzte. Mitten drin steckt die Astronomie-Professorin Michelle Young, die herausfinden soll, warum die Meteoriten beim Eintritt in die Erdatmosphäre nicht verglüht sind. Fieberhaft sucht sie nach einer Lösung - und ahnt nicht, dass sich ihre Kinder nicht bei ihrem Ex-Mann aufhalten, sondern alleine in der Stadt unterwegs sind...
Ich hab ehrlich gesagt nicht viel von dem Film mitbekommen, weil ich die erste Hälfte nicht gesehen habe und mich dann nicht mehr in den Film reindenken konnte. Tatsache ist, dass die Erklärung ganz schlüssig klang und die Effekte immerhin nicht grottenschlecht waren. Eigentlich waren sie sogar ganz nett. Nur haben sich die Charaktere doch sehr klischeehaft (heißt: total dämlich) benommen. Im Aufzug hochfahren (logisch passiert da was!). Der dämliche Reporter bleibt natürlich stehen, um weiter zu berichten. Natürlich geht der dabei drauf. Dementsprechend vorhersehbar war die Handlung, die in den Stadt spielte.
Nicht wirklich spannend auch die Planungen, den großen Asteroiden (Meteore, Astroiden, die habens aber schwer!) mithilfe von Atomraketen vom Kurs abzubringen.
Wissenschaftlich gesehen ist das (soweit ich weiß) alles großes Schwachsinn. Außerdem würde das ganze Atomzeugs irgendwann wieder zu uns zurückkommen und das wäre ja nicht sehr gesund.
Eher durchschnittlicher Film (von der zweiten Hälfte ausgehend), aber für leute wie mcih, die sich jeden Katastrophenfilm reinziehen, den sie finden völlig okay. Der Lava Storm auf RTL2 war schlechter.
Inhalt: Die Tornadoforscher "Dr. B", Jack und ihre Kollgen in Texas warten auf den ultimativen Durchbruch ihres Projekts. Da taucht Sam, Wirtschaftsprüferin aus Washington auf. Sie soll befinden, ob das Projekt lohnt und ob ihm die Gelder entzogen werden sollen. Sam geht mit auf Tornado-Jagd...
Im großen und ganzen wirkt das wie eine schlechetre, veraltete Version von Twister. Die Charaktere stellen sich wie immer selten dämlich an, die unvermeidliche Romanze lässt nciht lange auf sich warten und einen Mistkerl haben wir natürlich auch: Den Wetterfrosch, der mit Jack und co. verfeindet ist.
Der Schluss ist spektakulär, aber verdammt unrealistisch. Sie stehen in dem Sturm, der noch schlimmer als der vorherige ist - und der vorherige war ein F4-Tornado. Totaler Mist. Natürlich opfert sich jemand, um die Daten zu kriegen. Die Ansage am Grab ist nichtmal sehr gut.
Pluspunke gibt es dann doch noch und zwar für die geniale Kulisse der zerstörten Stadt und die Leistungen der Retter. Traurig um die Frau des armen Mannes, der von dem Wetterfrosch interviewt wird, wobei deren Schicksal im unklaren bleibt. Das ist auf jeden Fall sehr realistisch gemacht.
Trotdzem erinnert das ganze doch sehr an Twister, auch von den Charakteren und einigen Szenen her. Twister war aber deutlich besser.
Nicht gut, aber ausreichend für einen Nachmittags-Katastrophenfilm.
Zitat des Tages: "Seid ihr alle blöd...?"
~Lex
Stephen King: The Dead Zone
Inhalt: Johnny Smith unterrichtet an einer High School. Nach einer fast unglaublichen Glückssträhne auf dem rummelplattz gerät er in einen Autounfall und fällt für 4 Jahre und 7 Monate ins Koma. Als er aufwacht ist alles anders: Seine Freundin ist verheiratet, hat ein Kind, seine Mutter ist religiösem Wahn verfallen.
Doch Johnny besitzt nun auch hellseherische Fähigkeiten: So rettet er das Haus seiner Therapeutin und bewahrt über 80 Schüler vor dem Tod in einem durch Blitzschlag ausgelösten Feuer.
Als er dem seltsamen Politiker Greg Stillson die Hand gibt erkennt er, dass dieser als Präsident einen Atomkrieg auslösen wird...
Johnny ist schon ein verdammt netter Typ. Und Sarah und co auch.
Greg Stillson hat mich ein bisschen erschreckt, vor allem als seine Vergangenheit geschildert wird. Er tötet zuerst eine Hund und später sind seine Leute um Sonny Elliman genauso schlimm. Er hat den Tod weit mehr verdient als die anderen, die es trifft. (Aber natürlich sterben die Bösen nie.)
Aber von vorne. Ich hab keine Ahnung nach welchen Kriterien ich mir ein Buch aus meinem Noch-lesen-Bücherstapel aussuche, jedenfalls war es das hier. Ich wusste als King-Fan natürlich, dass der Anschlag selber nur einen sehr kleinen Teil des Buchs einnimmt. Aber letztendlich geht es wirklich nur um Johnnys Rehabilitation nach dem langen Koma - die neuen Fähigkeiten mitinbegriffen.
Die Sprünge zwischen den einzelnen Szenerien - Johnny, Sarah, Greg Stillson, wer-auch-immer, ... - erklären die halbe Welt und was darin passiert. Aber nicht schlecht, vor allem die geschichtlichen Sachen bilden einen logischen Hintergrund (und der fehlt bei schlechten Büchern meistens).
Das einzige, was ich dann wirklich nachschauen musste, war die Reihenfolge der Präsidenten. Jimmy Carter, Ronald Reagan & co, die ja auch vorkommen.
450 Seiten sind ja nicht allzu viel, also ließ es sich schnell lesen. Johnny ist schon verdammt cool und bei weitem kein schlechter Mensch. Der Schluß war sehr gut geschrieben, auch der letzte Teil, der ja schon nach dem Attentat spielt. Es gibt zwar nicht immer ein Happy End, aber Johnny hat sher getan, als die meisten vermutlich begreifen würden... Ein echter Held.
Zitat des Tages: "Was für ein Arschloch!" (Greg Stillson)
~Lex
Doch Johnny besitzt nun auch hellseherische Fähigkeiten: So rettet er das Haus seiner Therapeutin und bewahrt über 80 Schüler vor dem Tod in einem durch Blitzschlag ausgelösten Feuer.
Als er dem seltsamen Politiker Greg Stillson die Hand gibt erkennt er, dass dieser als Präsident einen Atomkrieg auslösen wird...
Johnny ist schon ein verdammt netter Typ. Und Sarah und co auch.
Greg Stillson hat mich ein bisschen erschreckt, vor allem als seine Vergangenheit geschildert wird. Er tötet zuerst eine Hund und später sind seine Leute um Sonny Elliman genauso schlimm. Er hat den Tod weit mehr verdient als die anderen, die es trifft. (Aber natürlich sterben die Bösen nie.)
Aber von vorne. Ich hab keine Ahnung nach welchen Kriterien ich mir ein Buch aus meinem Noch-lesen-Bücherstapel aussuche, jedenfalls war es das hier. Ich wusste als King-Fan natürlich, dass der Anschlag selber nur einen sehr kleinen Teil des Buchs einnimmt. Aber letztendlich geht es wirklich nur um Johnnys Rehabilitation nach dem langen Koma - die neuen Fähigkeiten mitinbegriffen.
Die Sprünge zwischen den einzelnen Szenerien - Johnny, Sarah, Greg Stillson, wer-auch-immer, ... - erklären die halbe Welt und was darin passiert. Aber nicht schlecht, vor allem die geschichtlichen Sachen bilden einen logischen Hintergrund (und der fehlt bei schlechten Büchern meistens).
Das einzige, was ich dann wirklich nachschauen musste, war die Reihenfolge der Präsidenten. Jimmy Carter, Ronald Reagan & co, die ja auch vorkommen.
450 Seiten sind ja nicht allzu viel, also ließ es sich schnell lesen. Johnny ist schon verdammt cool und bei weitem kein schlechter Mensch. Der Schluß war sehr gut geschrieben, auch der letzte Teil, der ja schon nach dem Attentat spielt. Es gibt zwar nicht immer ein Happy End, aber Johnny hat sher getan, als die meisten vermutlich begreifen würden... Ein echter Held.
Zitat des Tages: "Was für ein Arschloch!" (Greg Stillson)
~Lex
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