Inhalt: Fritti Traumjäger ist ein rötlich-grauer, tapferer, kluger und treuer
Kater, voller Freiheitsliebe und tiefer Träume. Er lebt mit seinem Volk
in einer Welt, die von mächtigen Katzengöttern und den "Großen"
beherrscht wird, jenen sonderbaren, pelzlosen Wesen, die man Menschen
nennt.
Die Welt indes ist nach dem Mythos der Katzen von der Urmutter
Tiefklar geschaffen, die Die Zwei erschuf:
Harar Goldauge und Fela Himmeltanz. Von ihren drei Erstgeborenen hat
sich der heimtückische Griraz Kaltherz nach einer Übeltat in das Innere
der Erde geflüchtet, wo er auf Rache sinnt. Furcht und Zorn herrschen im Volk, denn immer
mehr Katzen verschwinden. Als schließlich auch noch Frittis Freundin Goldpfote
verschwindet, beschließt er zu handeln. Zusammen mit seinem
Gefährten Raschkralle und dem exzentrischen, alten Grillenfänger begibt er sich auf die Suche nach Goldpfote. Die Fahrt bringt ihn und
seine Gefährten an den Rand des Todes und führt sie bis in die
Katzenhölle.
Von Anfang an war klar, dass das Buch wohl eine Art Inspiration für meine geliebte WarriorCats-Reihe sein musste. Die Mythologie, die Sprache hat mich sofort fasziniert. Zwar musste ich gelegentlich ein paar Wörter nachschlagen, aber im großen und ganzen war nichts schwer zu verstehen.
Die Charaktere Fritti Traumjäger und seine Freudne sind einfach nur toll und wunderschön. Die Sache mit den Gesichtsnamen, Herznamen und Schwanznamen ist interessant. auch wenn ich schade finde, dass Fritti seinen eigenen nie findet oder zumindest nicht nennt. Die Herznamen sind verdammt ungewöhnlich, (Tangalur Feuertatze?) die Gesichtsnamen gehen schon eher in Richtung WarriorCats, auch wenn ich keinen Namen bemerkt hätte, den ich von da kannte. Der Held in beiden Reihen (bei WC zumindest in der 1. Staffel) ist immerhin ein roter Kater.
Irgendwann wunderte ich mich dann doch, warum Goldpfote im Titel vorkam, obwohl sie etwa auf 20 Seiten des Buchs mitspielt. Begründung: Klangvoller Name, der englische Originaltitel ist "Traumjägers Lied" (zumindest glaube ich, dass Traumjäger gemeint ist).
Tad Williams schafft ein tiefgründiges Buch. Die Mythologie ist toll ausgearbeitet und er mischt Abenteuer, Fantasy, Mystery und - obwohl keine einzige echte Kampfszene beschrieben wird- Horror. Zwie Teile des Buches spielen im Hügel und der vergleich mit Osmonds/Morgans Erzgruben in SK's "Der Talisman", an den ich zuerst dachte, war gar nicht so falsch. Das Grauen eines Fikos ereilt viele des Volkes - das ist Horror pur, auch wenn Fritti reißausnimmt.
Außerdem gefiel mir die Idee, dass der verrückte Alte in wahrheit Feuertatze ist - wie in dem lied über Prinz Neunvögel.
Der Schluss hat mir auch sehr gut gefallen, obwohl der Ort fast logisch war - Goldpfotes Herrchen sind lediglich umgezogen. Außerdem ist es sehr tiefgründig-philosophisch.
Wirklich lesenswertes Buch, über das sich fast jeder freuen wird. Alt (1975), aber immer noch aktuell. Top!
~Lex
Dienstag, 5. Juni 2012
Sonntag, 3. Juni 2012
Illuminati - Angels & Demons
Passend zu meiner kleinen Reise nach Rom: Natürlich war ich schon vorher begeisert von Illuminati, aber bis vor ein paar Tagen hatte ich mich nicht mehr so intensiv damit beschäftigt. Leider haben wir nicht alle Stationen besucht, aber einige. Samstagabend, nach dem Präsentationstag, habe ich mir den Film noch einmal angesehen und zumindest ein paar Szenen im Buch durchgeblättert. Zwar sind Buch und Film ziemlich unterschiedlich, aber beide sehr gut, wobei mir der Film aus irgendeinem Grund besser gefällt, zumindest von der Intensität des Geschehens her. Tom Hanks ist genial und Rom die perfekte Kulisse.
Es geht ja ziemlich schnell los. Das CERN, die Erschaffung der Antimaterie, sehr spektakulär. Als Vittoria zu Silvano geht und ihn kurz darauf ermordet auffindet, überschlagen sich die Ereignisse. Stop! Filmkenner spulen an dieser Stelle noch einmal zurück (sogar mir ist es erst beim dritten Mal aufgefallen): Wer ist der Handwerker, der Vittoria entgegenkommt und sich nach ihr umschaut?
Besonders genial fand ich die Szene vor der Ankunft im Hauptquartier der Schweizer Garde. Robert hat erklärt, dass ein Papst (Urban der VII. oder sowas in der Richtung) die Statuen entmannt hat, die Feigenblätter kamen später.
Olivetti: "Haben sie etwas gegen Katholiken, Mr Langdon?"
Robert: "Nein... Ich habe etwas gegen Vandalismus."
Sehr schade finde ich generell, dass die Liebesgeschichte zwischen Vittori und Robert fehlt. Das wäre ganz schön süß gewesen. Aber die Ereignisse sind wohl zu schnell, so fehlt auch Vitttorias Entführung. hauptpunkt ist die Drohung, dass die Antimaterie bald hochgeht.
Die Vatikanischen Archive, Vittoria reißt die Seite mit dem Gedicht aus dem Diagramma. Im Auto...
Olivetti: "Wo haben sie das her?!?"
Vittoria: (verdreht die Augen) "Ausgeborgt!"
Olivetti: (zu Robert) "Sie haben aus den Archiven ein Dokument entwendet?!?"
Robert: "...Das war sie!"
From Santi's earthly tomb with demon's hole
Cross rome the mystic elements unfold
The path of light ist laid, the sacred test
Let angels guide you on your lofty quest
(Das Gedicht auf Englisch, weil ich die deutsche Version nicht mag)
Erstes Element: Erde. Zuerst geht es ins Pantheon, an Raphaels Grab. Eine Fehlinterpretation, es ist die Chigi-Kapelle (gesprochen: kidji) in der Santa Maria del Popolo. Kommantant Richter gibt Langdon jetzt schon auf, nur Olivetti kommt mit. Sie finden der Kardinal (dem Buch nach Kardinal Ebner aus Frankfurt) nur ncoh tot. Die Sache mit den Ratten ist leicht gruselig-ekelhaft.
Olivetti wurde mir schon ab der Stelle sympathisch. Richter mag ich gar nicht. Und natürlich Camerlengo Patrick McKenna (Ewan Mcgregor), der einfach nur süß ist.
Fast sofort geht es weiter auf den Petersplatz, dorthin weist Habakuk und der Engel. Auch den Kardinal Lammassé aus Paris können sie nicht mehr retten. Und nanu, wer ist denn das? Den Mann in der Priesterkleidung kennen wir doch!
Unser Auftragskiller hat in Film und Buch keinen Namen, daher nenne ich ihn selbst nach seinem Schauspieler - Nikolaj. Er ist Däne, soll aber wohl einen Araber spielen. Ich kenne die Originalfassung leider nicht (das hole ich bald nach), aber die Synchronstimme hat einen entsprechend starken Akzent.Robert ist am Ende seines Lateins und muss wieder in das Diagramma schauen. Der junge blonde (und ganz niedliche) Schweizer Gardist Chartrand (er hat keinen Vornamen, nach einer FF von Grautvornix, Fanfiktion.de, nenne ich ihn Pascal) begleitet ihn. Inzwischen hat Richter begonnen, den von künstlichem Licht beleuchteten Zylinder zu suchen. Dazu wird der Strom in verschiedenen Bereichen abgeschaltet. Ist das der Grund, warum Robert und Chartrand in den Archiven fast ersticken? Vielleicht.
Es fiel mir erst beim erneuten Ansehen auf (zugegeben ist die Qualität meiner Fassung miserabel), aber als Pascal und Robert zu den Archiven gehen, schaut sich ein Schweizer Gardist nach ihnen um - dreimal dürft er raten, wer er ist.
Olivetti ahnt davon nichts und fährt mit Robert und nicht gerade wenigen Polizisten zur Santa Maria dalla Vittoria, in der Kardinal Guidera aus Spanien lebendig verbrennt. Als sie versuchen ihn zu retten, tötet Nikolaj die gesamte Truppe und zwei ebenfalls hereinkommende Polizisten. Einer von ihnen schafft es, ihn in die Schulter zu schießen. Nikolaj wirkt alles andere als beeindruckt und sieht Robert nach, der sich in den Katakomben versteckt.
Robert wird vond er Feuerwehr gerettet und überredet zwei Polizisten, mit ihm zum Virströmebrunnen auf der Piazza Navona zu fahren. Dort angekommen, überwältigt Nikolaj die beiden mühelos, versenkt den italienischen Kardinal Baggia im Brunnen und salutiert vom Wagen aus spöttisch für Robert.
Der springt in den Brunnen und versucht verzweifelt, Baggia zu retten. Im Film drückt der Assassine Robert unter Wasser und Baggia stierbt. Im Film schafft Robert es mit Unterstützung von Helfern, den Kardinal zu retten. An dieser Stelle ist die Musik einfahc richtig melodramatisch und wunderschön.
Baggia teilt Robert mit, dass die Kiche der Erleuchtung die Engelsburg ist.
Mit vittoria findet er einen Durchgang und trifft das letzte Mal auf den gefährlichen Assassinen.
Nikolaj: "Sie geben sich große Mühe, mir zu erklären, dass ihr Auftrag Gottes Wille sei. oder Allahs. Oder... Jahwes. Und ich denke sie haben recht. Denn wäre er nicht rachsüchtig... würde ich nicht existeren, nicht wahr? Ich hätte verschiedene Möglichkeiten, sie zu eliminieren. Sie leben nur noch, weil sie unbewaffnet sind und ich nicht den Aufrag habe, sie zu töten. Aber wenn sie mich verfolgen, dann ist das etwas anderes. ...Geben sie auf sich Acht. Das sind Männer Gottes!" Kurz darauf stirbt er durch eine Autobombe.
Robert und Vittoria glauben, dass das letzte Brandzeichen (die gekreuzten Schlüssel, nicht der Illuminati-Diamant) für den Camerlengo bestimmt sind. Vater Simeon und Richter werden erschossen, als Patrick sie (gebrandmarkt und unter Schmerzen) als Illuminati identifiziert.
Als klar wird, dass die Restladung nicht reicht und der Zylinder explodieren wird, bringt Patrick ihn in einen Hubschrauber. Alle halten ihn für tot, aber dann segelt er mit einem Flallschirm von Himmel herab. Der Held des Tages. Als sich Zeremonienmeister Strauss und die anderen die Videobänder der Begegnung mit Richter ansehen, wird klar, dass Patrick die ganze Zeit der Feind war. Ich muss sagen, ich war beim ersten Mal ehrlich überrascht.
Besonders erschrekcend fand ich die Szene, ind er Patrick sich dann selbst verbrennt. Ihr solltet wirklich auf Pascal Chartrand achten. Er wird kurz eingeblendet, wie er (völlig pansich/verzweifelt) zusieht.
Die Medienkommentare zeigen, was die Welt eigentlich wirklich mitbekommt - nämlich fast nichts.
Es ist wohl üebrdeutlich, wer meine Lieblingscharaktere sind - Robert und Vittoria sind zwar cool, aber Patrick, Pascal (in Grautvornix FF sehr niedlich) und vor allem Niklaj haben es mir angetan. Letzterer ist sogar eine Hauptfigur in der Geschichte eines meiner älteren Alter Egos (Alexis & Nick Reaves). Im Übrigen ist der Untershcied zwischen Film und Buch an dieser Stelle enorm: Der Araber handelt aus Überzeugung und hat Freude am töten. Nikolaj (auch wenn er einen Araber darstellen soll, denke ich) macht nur seinen Job. Er verschont Robert und Vittoria.
Der Film macht wirklich süchtig: Spannend, bildstark, mitreißend. Man entdeckt immer wieder Kleinigkeiten, die einem noch nicht aufgefallen sind. Als nächstes schaue ich mir den Film auf Englsich an, weil ich die Originalstimmen hören will - bin schon sehr gespannt. Und ich überlege, mir das Hörbuch zu kaufen.
~Lex o'Dim (ehemals Alexis (Lex) Reaves)
Es geht ja ziemlich schnell los. Das CERN, die Erschaffung der Antimaterie, sehr spektakulär. Als Vittoria zu Silvano geht und ihn kurz darauf ermordet auffindet, überschlagen sich die Ereignisse. Stop! Filmkenner spulen an dieser Stelle noch einmal zurück (sogar mir ist es erst beim dritten Mal aufgefallen): Wer ist der Handwerker, der Vittoria entgegenkommt und sich nach ihr umschaut?
Besonders genial fand ich die Szene vor der Ankunft im Hauptquartier der Schweizer Garde. Robert hat erklärt, dass ein Papst (Urban der VII. oder sowas in der Richtung) die Statuen entmannt hat, die Feigenblätter kamen später.
Olivetti: "Haben sie etwas gegen Katholiken, Mr Langdon?"
Robert: "Nein... Ich habe etwas gegen Vandalismus."
Sehr schade finde ich generell, dass die Liebesgeschichte zwischen Vittori und Robert fehlt. Das wäre ganz schön süß gewesen. Aber die Ereignisse sind wohl zu schnell, so fehlt auch Vitttorias Entführung. hauptpunkt ist die Drohung, dass die Antimaterie bald hochgeht.
Die Vatikanischen Archive, Vittoria reißt die Seite mit dem Gedicht aus dem Diagramma. Im Auto...
Olivetti: "Wo haben sie das her?!?"
Vittoria: (verdreht die Augen) "Ausgeborgt!"
Olivetti: (zu Robert) "Sie haben aus den Archiven ein Dokument entwendet?!?"
Robert: "...Das war sie!"
From Santi's earthly tomb with demon's hole
Cross rome the mystic elements unfold
The path of light ist laid, the sacred test
Let angels guide you on your lofty quest
(Das Gedicht auf Englisch, weil ich die deutsche Version nicht mag)
Erstes Element: Erde. Zuerst geht es ins Pantheon, an Raphaels Grab. Eine Fehlinterpretation, es ist die Chigi-Kapelle (gesprochen: kidji) in der Santa Maria del Popolo. Kommantant Richter gibt Langdon jetzt schon auf, nur Olivetti kommt mit. Sie finden der Kardinal (dem Buch nach Kardinal Ebner aus Frankfurt) nur ncoh tot. Die Sache mit den Ratten ist leicht gruselig-ekelhaft.
Olivetti wurde mir schon ab der Stelle sympathisch. Richter mag ich gar nicht. Und natürlich Camerlengo Patrick McKenna (Ewan Mcgregor), der einfach nur süß ist.
Fast sofort geht es weiter auf den Petersplatz, dorthin weist Habakuk und der Engel. Auch den Kardinal Lammassé aus Paris können sie nicht mehr retten. Und nanu, wer ist denn das? Den Mann in der Priesterkleidung kennen wir doch!
Unser Auftragskiller hat in Film und Buch keinen Namen, daher nenne ich ihn selbst nach seinem Schauspieler - Nikolaj. Er ist Däne, soll aber wohl einen Araber spielen. Ich kenne die Originalfassung leider nicht (das hole ich bald nach), aber die Synchronstimme hat einen entsprechend starken Akzent.Robert ist am Ende seines Lateins und muss wieder in das Diagramma schauen. Der junge blonde (und ganz niedliche) Schweizer Gardist Chartrand (er hat keinen Vornamen, nach einer FF von Grautvornix, Fanfiktion.de, nenne ich ihn Pascal) begleitet ihn. Inzwischen hat Richter begonnen, den von künstlichem Licht beleuchteten Zylinder zu suchen. Dazu wird der Strom in verschiedenen Bereichen abgeschaltet. Ist das der Grund, warum Robert und Chartrand in den Archiven fast ersticken? Vielleicht.
Es fiel mir erst beim erneuten Ansehen auf (zugegeben ist die Qualität meiner Fassung miserabel), aber als Pascal und Robert zu den Archiven gehen, schaut sich ein Schweizer Gardist nach ihnen um - dreimal dürft er raten, wer er ist.
Olivetti ahnt davon nichts und fährt mit Robert und nicht gerade wenigen Polizisten zur Santa Maria dalla Vittoria, in der Kardinal Guidera aus Spanien lebendig verbrennt. Als sie versuchen ihn zu retten, tötet Nikolaj die gesamte Truppe und zwei ebenfalls hereinkommende Polizisten. Einer von ihnen schafft es, ihn in die Schulter zu schießen. Nikolaj wirkt alles andere als beeindruckt und sieht Robert nach, der sich in den Katakomben versteckt.
Robert wird vond er Feuerwehr gerettet und überredet zwei Polizisten, mit ihm zum Virströmebrunnen auf der Piazza Navona zu fahren. Dort angekommen, überwältigt Nikolaj die beiden mühelos, versenkt den italienischen Kardinal Baggia im Brunnen und salutiert vom Wagen aus spöttisch für Robert.
Der springt in den Brunnen und versucht verzweifelt, Baggia zu retten. Im Film drückt der Assassine Robert unter Wasser und Baggia stierbt. Im Film schafft Robert es mit Unterstützung von Helfern, den Kardinal zu retten. An dieser Stelle ist die Musik einfahc richtig melodramatisch und wunderschön.
Baggia teilt Robert mit, dass die Kiche der Erleuchtung die Engelsburg ist.
Mit vittoria findet er einen Durchgang und trifft das letzte Mal auf den gefährlichen Assassinen.
Nikolaj: "Sie geben sich große Mühe, mir zu erklären, dass ihr Auftrag Gottes Wille sei. oder Allahs. Oder... Jahwes. Und ich denke sie haben recht. Denn wäre er nicht rachsüchtig... würde ich nicht existeren, nicht wahr? Ich hätte verschiedene Möglichkeiten, sie zu eliminieren. Sie leben nur noch, weil sie unbewaffnet sind und ich nicht den Aufrag habe, sie zu töten. Aber wenn sie mich verfolgen, dann ist das etwas anderes. ...Geben sie auf sich Acht. Das sind Männer Gottes!" Kurz darauf stirbt er durch eine Autobombe.
Robert und Vittoria glauben, dass das letzte Brandzeichen (die gekreuzten Schlüssel, nicht der Illuminati-Diamant) für den Camerlengo bestimmt sind. Vater Simeon und Richter werden erschossen, als Patrick sie (gebrandmarkt und unter Schmerzen) als Illuminati identifiziert.
Als klar wird, dass die Restladung nicht reicht und der Zylinder explodieren wird, bringt Patrick ihn in einen Hubschrauber. Alle halten ihn für tot, aber dann segelt er mit einem Flallschirm von Himmel herab. Der Held des Tages. Als sich Zeremonienmeister Strauss und die anderen die Videobänder der Begegnung mit Richter ansehen, wird klar, dass Patrick die ganze Zeit der Feind war. Ich muss sagen, ich war beim ersten Mal ehrlich überrascht.
Besonders erschrekcend fand ich die Szene, ind er Patrick sich dann selbst verbrennt. Ihr solltet wirklich auf Pascal Chartrand achten. Er wird kurz eingeblendet, wie er (völlig pansich/verzweifelt) zusieht.
Die Medienkommentare zeigen, was die Welt eigentlich wirklich mitbekommt - nämlich fast nichts.
Es ist wohl üebrdeutlich, wer meine Lieblingscharaktere sind - Robert und Vittoria sind zwar cool, aber Patrick, Pascal (in Grautvornix FF sehr niedlich) und vor allem Niklaj haben es mir angetan. Letzterer ist sogar eine Hauptfigur in der Geschichte eines meiner älteren Alter Egos (Alexis & Nick Reaves). Im Übrigen ist der Untershcied zwischen Film und Buch an dieser Stelle enorm: Der Araber handelt aus Überzeugung und hat Freude am töten. Nikolaj (auch wenn er einen Araber darstellen soll, denke ich) macht nur seinen Job. Er verschont Robert und Vittoria.
Der Film macht wirklich süchtig: Spannend, bildstark, mitreißend. Man entdeckt immer wieder Kleinigkeiten, die einem noch nicht aufgefallen sind. Als nächstes schaue ich mir den Film auf Englsich an, weil ich die Originalstimmen hören will - bin schon sehr gespannt. Und ich überlege, mir das Hörbuch zu kaufen.
~Lex o'Dim (ehemals Alexis (Lex) Reaves)
Der Talisman - Stephen King
Schon länger her als sonst, dass ich poste - aber ich hatte ja auch keine Zeit, weil ich in Rom war ;) Wie schon erwähnt, habe ich Der Talisman aus meinem ganzen Stapel ausgewählt.
Inhalt: Jack Sawyer ist gerade einmal zwölf Jahre alt, als ihm das größte Abenteuer seines Lebens bevorsteht. Auf der gemeinsamen Flucht mit seiner sterbenskranken Mutter vor dem Geschäftspartner seines verstorbenen Vaters, der von ihr die notwendigen Unterschriften zur Übernahme der Firma erzwingen will, kehren sie an der amerikanischen Ostküste in einem heruntergekommenen Hotel ein. Jack lernt in einem geschlossenen Vergnügungspark Speedy Parker kennen, der sich um die Instandhaltung der Fahrgeschäfte kümmert. Speedy klärt Jack darüber auf, dass er eine Reise anzutreten hat. An der Westküste warte ein geheimnisvoller Talisman darauf, von ihm gefunden zu werden. Jedoch muss er nicht nur quer durch die Vereinigten Staaten wandern: Speedy ermöglicht Jack den Zugang zu einer mittelalterlichen Welt, die Region, die unserer zwar ähnlich, aber doch wieder gänzlich verschieden ist. Die Königin dieser Welt ist, genau wie seine Mutter, schwer krank, aber der Talisman soll beide heilen können. Also macht Jack sich auf den Weg, immer zwischen beiden Welten wechselnd, und erlebt ein Abenteuer voller Freundschaft, Verrat, Hoffnung, Angst und vieler wundersamer Dinge.
Am Abend zuvor hatte ich mit lesen angefangen und muss sagen, dass mich der Anfnag verdammt skeptisch machte. Zwar ist das Buch bei Fans hochgelobt, aber ich war zuerst etwas irritiert, weil der Einstieg etwas seltsam war. Nach etwa 100 Seiten war klar, dass die Begeisterung nicht von ungefähr kommt. Zwar wird das ganze als Fantasy-Roman gehandelt, aber eine deftige Portion Horror gehört bei Steve natürlich dazu.
Die Handlung ist einfach genial, viel Spannung, Action, traurig und lustig.
Auch die Idee der Twinner hat mich inspieriert, da ich selbst gerne mit dieser Paralleluniversum-Sache arbeite. Überhaupt ist diese ganze Welt gut durchdacht. Am besten geschrieben fand ich das Sunlight-Heim und den Schluss, aber eigentlich ist das ganze Buch toll.
Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, besonders Wolf. Ich war wirklich traurig, als er starb. Jack und Richard sind ebenfalls tolle Helden, auch wenn ich (besonders im Ausbildungslager der bösen Wölfe) SEHR skeptisch wurde: Diese beiden sollen zwölf sein? Richard benimmt sich wie ein normaler 12-jähriger, womit er Jack behindert, was das ganze natürlich blöd aussehen lässt.
Sunlight Gardener/Osmond, aber vor allem Morgan Sloat/van Orris sind die perfekten Bösewichter. Richtig gemein. Wobei ich mich bei "Sunlight" sowieso gewundert hatte, das ist ja kein Vorname. Robert Gardener. Bei Morgan van Orris Kleidung fühle ich mich leicht an Walter o'Dim (meinen Lieblingscharakter) aus dem Dark Tower oder Die Augen des Drachen erinnert. Ich mag Umhänge gerne.
Bei Osmond/Gardener weiß ich nicht, wer interessanter ist. Osmonds peitsche ist verdammt beeindruckend, aber der Psycho-Prediger Sunlight ist auch nicht übel. Jedenfall bekommen sie am Ende das, was sie verdienen.
Das Buch ist spektakulär, interessant und einfach toll. Auch der Schluss hat mir sehr gut gefallen, was gar nicht so einfach ist.
Ab jetzt kommen einige King-Bücher, ich war auf Großwild-Jagd auf dem Flohmarkt ;)
~Lex o'Dim
Inhalt: Jack Sawyer ist gerade einmal zwölf Jahre alt, als ihm das größte Abenteuer seines Lebens bevorsteht. Auf der gemeinsamen Flucht mit seiner sterbenskranken Mutter vor dem Geschäftspartner seines verstorbenen Vaters, der von ihr die notwendigen Unterschriften zur Übernahme der Firma erzwingen will, kehren sie an der amerikanischen Ostküste in einem heruntergekommenen Hotel ein. Jack lernt in einem geschlossenen Vergnügungspark Speedy Parker kennen, der sich um die Instandhaltung der Fahrgeschäfte kümmert. Speedy klärt Jack darüber auf, dass er eine Reise anzutreten hat. An der Westküste warte ein geheimnisvoller Talisman darauf, von ihm gefunden zu werden. Jedoch muss er nicht nur quer durch die Vereinigten Staaten wandern: Speedy ermöglicht Jack den Zugang zu einer mittelalterlichen Welt, die Region, die unserer zwar ähnlich, aber doch wieder gänzlich verschieden ist. Die Königin dieser Welt ist, genau wie seine Mutter, schwer krank, aber der Talisman soll beide heilen können. Also macht Jack sich auf den Weg, immer zwischen beiden Welten wechselnd, und erlebt ein Abenteuer voller Freundschaft, Verrat, Hoffnung, Angst und vieler wundersamer Dinge.
Am Abend zuvor hatte ich mit lesen angefangen und muss sagen, dass mich der Anfnag verdammt skeptisch machte. Zwar ist das Buch bei Fans hochgelobt, aber ich war zuerst etwas irritiert, weil der Einstieg etwas seltsam war. Nach etwa 100 Seiten war klar, dass die Begeisterung nicht von ungefähr kommt. Zwar wird das ganze als Fantasy-Roman gehandelt, aber eine deftige Portion Horror gehört bei Steve natürlich dazu.
Die Handlung ist einfach genial, viel Spannung, Action, traurig und lustig.
Auch die Idee der Twinner hat mich inspieriert, da ich selbst gerne mit dieser Paralleluniversum-Sache arbeite. Überhaupt ist diese ganze Welt gut durchdacht. Am besten geschrieben fand ich das Sunlight-Heim und den Schluss, aber eigentlich ist das ganze Buch toll.
Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, besonders Wolf. Ich war wirklich traurig, als er starb. Jack und Richard sind ebenfalls tolle Helden, auch wenn ich (besonders im Ausbildungslager der bösen Wölfe) SEHR skeptisch wurde: Diese beiden sollen zwölf sein? Richard benimmt sich wie ein normaler 12-jähriger, womit er Jack behindert, was das ganze natürlich blöd aussehen lässt.
Sunlight Gardener/Osmond, aber vor allem Morgan Sloat/van Orris sind die perfekten Bösewichter. Richtig gemein. Wobei ich mich bei "Sunlight" sowieso gewundert hatte, das ist ja kein Vorname. Robert Gardener. Bei Morgan van Orris Kleidung fühle ich mich leicht an Walter o'Dim (meinen Lieblingscharakter) aus dem Dark Tower oder Die Augen des Drachen erinnert. Ich mag Umhänge gerne.
Bei Osmond/Gardener weiß ich nicht, wer interessanter ist. Osmonds peitsche ist verdammt beeindruckend, aber der Psycho-Prediger Sunlight ist auch nicht übel. Jedenfall bekommen sie am Ende das, was sie verdienen.
Das Buch ist spektakulär, interessant und einfach toll. Auch der Schluss hat mir sehr gut gefallen, was gar nicht so einfach ist.
Ab jetzt kommen einige King-Bücher, ich war auf Großwild-Jagd auf dem Flohmarkt ;)
~Lex o'Dim
Montag, 28. Mai 2012
RTL 2: Katastrophen-Tag Teil 2
Hier der zweite Teil, die "luftigeren" Sachen ;)
Klang sehr seltsam, aber das ganze war doch besser als man glauben mag.
Inhalt: Durch einen Systemfehler in der Energiefirma HeliosWorld, formt sich ein Teil Energie in einen magnetischen Tornado um, der durch Pennsylvania zieht. Der Fehler wird aber erst entdeckt, als das Experiment in Frankreich wiederholt wird. Derweil zieht der Tornado auf Philadelphia zu. Und der französische auf Paris.
Den Anfang habe ich leider nicht mitbekommen (Kampf um die Fernbedienung), aber viel habe ich wohl nicht verpasst, denn die erste Szene war ein kleiner hellblau wabernder Tornado und der Tod des Wissenschaftlers. Der Film ist besser als die drei davor.
Die Charaktere, der Wissenschaftler Michael, sein Sohn Nick und das restliche Team sind alle sehr gut gespielt und der Film ist grundsätzlich gut verständlich. Im Prinzip sind Katastrophenfilme Physik für Doofe. Die Special Effects, besonders der Tornado selbst, sind genial gemacht. Zwar sieht man bei den Satteliten und dem Stromwerk (die Aufnahmen der Überwachungskamera), dass es eine Computeranimation ist, aber der Rest ist genial gemacht.
Die Idee einer EMP-Bombe (Elektromagnetischer Impuls) ist gut, auch wenn ich nicht beurteilen kann, ob das logisch ist (so gut bin ich nicht in Physik).
Fazit: Tolle Effekte, vielleicht etwas lahm, aber ausnahmsweise benehmen sich die Charaktere nicht ganz so blöd wie sonst. Endlich ein paar sinnvolle Erklärungen in einem Film. Nicht perfekt, aber okay.
Der Film wurde -im Gegensatz zu den anderen- höchst angepriesen, sogar von meiner überkritischen Fernsehzeitschrift, die 13 Geister als Schrott titulierte.
Inhalt: Um die Scheidungspapiereunterschreiben zu lassen, sucht Tornadoforscher Bill Thornton mit seiner Freundin seine Noch-Ehefrau Jo Harding auf, die ebenfalls in dem Gebiet tätig ist. Diese hat nach seinen Plänen ein Messsystem namens Dorothy entwickelt, um Tonados besser vorhersagen zu können. Durch eine Reihe von seltsamen Situationen beteiligt sich Bill an der Tornado-Jagd in Oklahoma. Um die Messung möglcih zu machen, muss man sehr nah an den Torando heran...
Nach fast 7 Stunden beinahe pausenlosem Katatstrophenfilm-Schauen ist auch der letzte Film zu Ende. Ausnahmsweise geht es hier nicht darum, eine Katastrophe abzuwenden. Gegen Tornados kommt man nicht an. Aber die Tornado-Jagd ist spannend und actionreich.
Das ganze Team hat mir gut gefallen, so verrückt sie auch sind. Wie zum Besipiel der blonde, pink tragende Dusty oder Techniker Rabbit. Zu schade, dass ein Großteil des Teams nichtmal verständlich mit Namen vorgestellt wird.
Die "Bösen" dürfen hier natürlich auch nicht fehlen: Mal sind es gierige Geschäftsleute, diesesmal ein erfindungsklauender, aufstrebender junger Wissenschaftler namens Jonas Miller. Er bekommt am Ende etwas mehr, als er eigentlich verdient hätte, mit tut es am ehesten um seine Leute leid, auch wenn er nicht mal schlecht aussah. Aber er ist eben doch selber schuld.
Den ganzen Film nicht zu übersehen, dass Melissa das Team 1. für verrückt hält und 2. ihren Freund vermutlich auch. Zitat: "Als du gesagt hast Tornados jagen, hielt ich das für eine Metapher!!!" Natürlich sind Bill und Jo am Ende wieder zusammen.
Die Tornados sind einfach nur richtig genial und der Film weicht auch vom gewöhnlichen Katastrophenfilm ab.
Fazit: Spektakulär, mitreißend, effektstark. Und überhaupt nicht übertrieben melodramatisch.
~Lex o'Dim
Klang sehr seltsam, aber das ganze war doch besser als man glauben mag.
Inhalt: Durch einen Systemfehler in der Energiefirma HeliosWorld, formt sich ein Teil Energie in einen magnetischen Tornado um, der durch Pennsylvania zieht. Der Fehler wird aber erst entdeckt, als das Experiment in Frankreich wiederholt wird. Derweil zieht der Tornado auf Philadelphia zu. Und der französische auf Paris.
Den Anfang habe ich leider nicht mitbekommen (Kampf um die Fernbedienung), aber viel habe ich wohl nicht verpasst, denn die erste Szene war ein kleiner hellblau wabernder Tornado und der Tod des Wissenschaftlers. Der Film ist besser als die drei davor.
Die Charaktere, der Wissenschaftler Michael, sein Sohn Nick und das restliche Team sind alle sehr gut gespielt und der Film ist grundsätzlich gut verständlich. Im Prinzip sind Katastrophenfilme Physik für Doofe. Die Special Effects, besonders der Tornado selbst, sind genial gemacht. Zwar sieht man bei den Satteliten und dem Stromwerk (die Aufnahmen der Überwachungskamera), dass es eine Computeranimation ist, aber der Rest ist genial gemacht.
Die Idee einer EMP-Bombe (Elektromagnetischer Impuls) ist gut, auch wenn ich nicht beurteilen kann, ob das logisch ist (so gut bin ich nicht in Physik).
Fazit: Tolle Effekte, vielleicht etwas lahm, aber ausnahmsweise benehmen sich die Charaktere nicht ganz so blöd wie sonst. Endlich ein paar sinnvolle Erklärungen in einem Film. Nicht perfekt, aber okay.
Der Film wurde -im Gegensatz zu den anderen- höchst angepriesen, sogar von meiner überkritischen Fernsehzeitschrift, die 13 Geister als Schrott titulierte.
Inhalt: Um die Scheidungspapiereunterschreiben zu lassen, sucht Tornadoforscher Bill Thornton mit seiner Freundin seine Noch-Ehefrau Jo Harding auf, die ebenfalls in dem Gebiet tätig ist. Diese hat nach seinen Plänen ein Messsystem namens Dorothy entwickelt, um Tonados besser vorhersagen zu können. Durch eine Reihe von seltsamen Situationen beteiligt sich Bill an der Tornado-Jagd in Oklahoma. Um die Messung möglcih zu machen, muss man sehr nah an den Torando heran...
Nach fast 7 Stunden beinahe pausenlosem Katatstrophenfilm-Schauen ist auch der letzte Film zu Ende. Ausnahmsweise geht es hier nicht darum, eine Katastrophe abzuwenden. Gegen Tornados kommt man nicht an. Aber die Tornado-Jagd ist spannend und actionreich.
Das ganze Team hat mir gut gefallen, so verrückt sie auch sind. Wie zum Besipiel der blonde, pink tragende Dusty oder Techniker Rabbit. Zu schade, dass ein Großteil des Teams nichtmal verständlich mit Namen vorgestellt wird.
Die "Bösen" dürfen hier natürlich auch nicht fehlen: Mal sind es gierige Geschäftsleute, diesesmal ein erfindungsklauender, aufstrebender junger Wissenschaftler namens Jonas Miller. Er bekommt am Ende etwas mehr, als er eigentlich verdient hätte, mit tut es am ehesten um seine Leute leid, auch wenn er nicht mal schlecht aussah. Aber er ist eben doch selber schuld.
Den ganzen Film nicht zu übersehen, dass Melissa das Team 1. für verrückt hält und 2. ihren Freund vermutlich auch. Zitat: "Als du gesagt hast Tornados jagen, hielt ich das für eine Metapher!!!" Natürlich sind Bill und Jo am Ende wieder zusammen.
Die Tornados sind einfach nur richtig genial und der Film weicht auch vom gewöhnlichen Katastrophenfilm ab.
Fazit: Spektakulär, mitreißend, effektstark. Und überhaupt nicht übertrieben melodramatisch.
~Lex o'Dim
RTL 2: Katastrophen-Tag Teil 1
Eher durch Zufall habe ich die aufeinanderfolgenden Katastrophenfilme im Programm entdeckt. Hier schonmal die eher "erdigen" Filme:
Der deutsche Titel lautet "Die Todesflut". Urteil des Fernsehhefts: "Die Story säuft ab."
Inhalt: Missouri, im Sommer 1993: Nach monatelangen Regenfällen tritt der mächtige Mississippi über die Ufer und bedroht die Kleinstadt Belfield. Nur eine sofortige Evakuierung scheint die Menschen vor dem Untergang bewahren zu können. Doch unter Führung des einheimischen Farmers Herb und der Bauingenieurin Pat nehmen sie schließlich den scheinbar aussichtslosen Kampf gegen die Fluten auf.
Da ich zuerst lernen musste, habe ich erst etwa nach vierzig Minuten eingeschaltet. Es ging direkt los mit einer äußerst philosophischen Moralszene: "Bleiben wir und kämpfen oder fliehen wir?"
Erster Eindruck: Da ist ein eigentlich ganz niedlicher Typ. Bobby, der Freund von Herbs Tochter. Er erinnert mich entfernt an Nick Andros, wegen der Haare vermutlich. Eine Lovestory darf in keinem Katastrophenfilm fehlen. Allgemein war der film trotz der nicht so miserablen Effekte entsetzlich unlogisch und melodramatisch ohne Ende. Hubschrauberpilot Sam kommt mit der Sonnenbrille auch ganz cool rüber.
Die Szenen in denen Beth, Allie und ihr Großvater aufs Dach flüchten war total überladen, das Wasser zwar ganz gut. Einzige Frage: Wie blöd kann man sein?!?
Dass Herb und seine Familie sich beim Packen einen Haufen Zeit lässt, obwohl beinahe die Stadt absäuft (Action->Ruhe->Action) ist nicht sehr passend. Und dass Allie, die kleine Tochter sich den Arm verletzt/gebrochen hat ist bis auf die Schiene nicht zu merken.
Als das Wasser dann wirklich zurückgeht, geschieht das unnatürlich schnell (wahrscheinlich war der Film schon zu lang). Und das unvermeidliche BOOM, das zu jedem guten Film gehört, kommt ebenfalls, nur am Ende.
Fazit: Melodramatischer, übertriebener Film ohne wirkliche Handlung und ohne Infos, die in Katastrophenfilmen eigentlich nötig sind (z.B. The Core).
Deutscher Titel "Lava - Die Erde verglüht", ebenso schlecht bewertet.
Inhalt: Nach einer Explosion entsteht eine Basalteruption. Lori und John Wilson, die beim Katastrophenschutz arbeiten, müssen gegen einen Lavasturm kämpfen, der das Leben von Johns Vater Mike und ihrer beiden Kinder Ian und Emma bedroht.
Etwa nach der zweiten Werbepause habe ich angefangen, dem Film nur nebenbei zu folgen und gelesen. Die unvermeidliche Lovestory, fehlende Fakten und langweilige Story. Nur die Specialeffects waren eigentlich nicht schlecht, obwohl eine Szene doppelt gezeigt wurde. Außerdem bin ich kein Fan von Säure und die wurde angedeutet. Der Film war wie immer extrem melodramatisch und vertrat den Grundsatz: Hauptcharaktere in schlechten Filmen haben nicht zu sterben. Entgegen aller logik überleben alle. Wobei das der erste Katastrophenfilm (oder überhaupt Film) ist, der mit 5 Charakteren auskommt.
Fazit: Melodramatisch und unlogisch ohne Ende, aber gute Effekte.
Miese Bewertung, aber den Film wollte ich sehen, weil der Charakter Josh heißt.
Inhalt: Als ein Erdbeben den Kühlkreislauf eines russischen Atomkraftwerks beschädigt, obliegt es dem aus Amerika herbei geeilten Spezialist Josh, die nötigen Reparaturen zu koordinieren. Vor Ort stößt Josh jedoch auf zwei Herausforderungen, die sich nicht mit dem Schraubenschlüssel beheben lassen: Der Betreiber will ans Netz um so ziemlich jeden Preis, und die zentrale technische Leiterin vor Ort ist Joshs Ex-Frau bzw. Mutter seiner Teenager-Kinder Cherrie und Dillan. Da lässt ein weiteres Erdbeben die Situation in AKW und Umgebung eskalieren.
Endlich mal ein anständiger Film. Zwar ist Josh nicht gerade süß und nicht mein Typ, aber seine Teenager-Tochter Cherrie/Raven (eine Gothic) ist mir sympathisch. Die Charaktere sind ziemlichgut gemacht und gut gespielt. Kraftwerksbetreiber Hector ist ein echt mieser Drekcskerl. Dass Rachel ihm eine knallt ist nur logisch.
Der Film war wenigstens anständig, auch wenn es wieder nur wenig Erklärungen sind.
Wieder ein neuer Merksatz: Nebencharaktere sind äußerst gefährdet. Leon (vom Anfang) versucht mit Josh und Victor zu fliehen, aber er stirbt. Raven versucht ihre Lehrerin Ms. White zu retten, muss dann selbst von ihrem Vater gerettet werden, weil die U-Bahn-Tunnel geflutet werden. Wie einfach aus drei Minuten zwanzig werden. Außerdem war das Wasser schlecht gemacht. Es gibt diverse Logikfehler und die kerntemperatur sinkt unnatülich schnell, als das Wasser ihn erreicht.
Fazit: Durchschnittlich, aber nicht schlecht mit guten Erdbebeneffekten und guten Charakteren.
Teil zwei folgt bald.
~Lex o'Dim
Der deutsche Titel lautet "Die Todesflut". Urteil des Fernsehhefts: "Die Story säuft ab."
Inhalt: Missouri, im Sommer 1993: Nach monatelangen Regenfällen tritt der mächtige Mississippi über die Ufer und bedroht die Kleinstadt Belfield. Nur eine sofortige Evakuierung scheint die Menschen vor dem Untergang bewahren zu können. Doch unter Führung des einheimischen Farmers Herb und der Bauingenieurin Pat nehmen sie schließlich den scheinbar aussichtslosen Kampf gegen die Fluten auf.
Da ich zuerst lernen musste, habe ich erst etwa nach vierzig Minuten eingeschaltet. Es ging direkt los mit einer äußerst philosophischen Moralszene: "Bleiben wir und kämpfen oder fliehen wir?"
Erster Eindruck: Da ist ein eigentlich ganz niedlicher Typ. Bobby, der Freund von Herbs Tochter. Er erinnert mich entfernt an Nick Andros, wegen der Haare vermutlich. Eine Lovestory darf in keinem Katastrophenfilm fehlen. Allgemein war der film trotz der nicht so miserablen Effekte entsetzlich unlogisch und melodramatisch ohne Ende. Hubschrauberpilot Sam kommt mit der Sonnenbrille auch ganz cool rüber.
Die Szenen in denen Beth, Allie und ihr Großvater aufs Dach flüchten war total überladen, das Wasser zwar ganz gut. Einzige Frage: Wie blöd kann man sein?!?
Dass Herb und seine Familie sich beim Packen einen Haufen Zeit lässt, obwohl beinahe die Stadt absäuft (Action->Ruhe->Action) ist nicht sehr passend. Und dass Allie, die kleine Tochter sich den Arm verletzt/gebrochen hat ist bis auf die Schiene nicht zu merken.
Als das Wasser dann wirklich zurückgeht, geschieht das unnatürlich schnell (wahrscheinlich war der Film schon zu lang). Und das unvermeidliche BOOM, das zu jedem guten Film gehört, kommt ebenfalls, nur am Ende.
Fazit: Melodramatischer, übertriebener Film ohne wirkliche Handlung und ohne Infos, die in Katastrophenfilmen eigentlich nötig sind (z.B. The Core).
Deutscher Titel "Lava - Die Erde verglüht", ebenso schlecht bewertet.
Inhalt: Nach einer Explosion entsteht eine Basalteruption. Lori und John Wilson, die beim Katastrophenschutz arbeiten, müssen gegen einen Lavasturm kämpfen, der das Leben von Johns Vater Mike und ihrer beiden Kinder Ian und Emma bedroht.
Etwa nach der zweiten Werbepause habe ich angefangen, dem Film nur nebenbei zu folgen und gelesen. Die unvermeidliche Lovestory, fehlende Fakten und langweilige Story. Nur die Specialeffects waren eigentlich nicht schlecht, obwohl eine Szene doppelt gezeigt wurde. Außerdem bin ich kein Fan von Säure und die wurde angedeutet. Der Film war wie immer extrem melodramatisch und vertrat den Grundsatz: Hauptcharaktere in schlechten Filmen haben nicht zu sterben. Entgegen aller logik überleben alle. Wobei das der erste Katastrophenfilm (oder überhaupt Film) ist, der mit 5 Charakteren auskommt.
Fazit: Melodramatisch und unlogisch ohne Ende, aber gute Effekte.
Miese Bewertung, aber den Film wollte ich sehen, weil der Charakter Josh heißt.
Inhalt: Als ein Erdbeben den Kühlkreislauf eines russischen Atomkraftwerks beschädigt, obliegt es dem aus Amerika herbei geeilten Spezialist Josh, die nötigen Reparaturen zu koordinieren. Vor Ort stößt Josh jedoch auf zwei Herausforderungen, die sich nicht mit dem Schraubenschlüssel beheben lassen: Der Betreiber will ans Netz um so ziemlich jeden Preis, und die zentrale technische Leiterin vor Ort ist Joshs Ex-Frau bzw. Mutter seiner Teenager-Kinder Cherrie und Dillan. Da lässt ein weiteres Erdbeben die Situation in AKW und Umgebung eskalieren.
Endlich mal ein anständiger Film. Zwar ist Josh nicht gerade süß und nicht mein Typ, aber seine Teenager-Tochter Cherrie/Raven (eine Gothic) ist mir sympathisch. Die Charaktere sind ziemlichgut gemacht und gut gespielt. Kraftwerksbetreiber Hector ist ein echt mieser Drekcskerl. Dass Rachel ihm eine knallt ist nur logisch.
Der Film war wenigstens anständig, auch wenn es wieder nur wenig Erklärungen sind.
Wieder ein neuer Merksatz: Nebencharaktere sind äußerst gefährdet. Leon (vom Anfang) versucht mit Josh und Victor zu fliehen, aber er stirbt. Raven versucht ihre Lehrerin Ms. White zu retten, muss dann selbst von ihrem Vater gerettet werden, weil die U-Bahn-Tunnel geflutet werden. Wie einfach aus drei Minuten zwanzig werden. Außerdem war das Wasser schlecht gemacht. Es gibt diverse Logikfehler und die kerntemperatur sinkt unnatülich schnell, als das Wasser ihn erreicht.
Fazit: Durchschnittlich, aber nicht schlecht mit guten Erdbebeneffekten und guten Charakteren.
Teil zwei folgt bald.
~Lex o'Dim
Samstag, 26. Mai 2012
Stephen King - Duma Key 2.0
Dazu hatte ich schonmal was geschrieben, aber mir ist aufgefallen, dass das ganze doch recht kurz ausgefallen ist... Außerdem habe ich dieses großartige Buch nochmal gelesen (891 Seiten schaffe ich locker in 4 Tagen, wenn man mich lässt).
Beim zweiten lesen erschließt sich einiges viel deutlicher, weil man nicht mehr so viel herumrätselt. In meiner (noch recht bescheidenen) Sammlung von Stephen King-Werken ist Duma Key bisher mein Lieblingsbuch. Wenn ich ehrlich bin, habe ich von dem Buch eigentlich nur King'schen Durchschnitt erwartet. Es war ein Glück, dass ich das zum Sonderpreis gefunden habe. Jedenfalls wusste ich nicht wirklich, was ich davon halten sollte, weil ich mich nicht daran erinnere, den klappentext gelesen zu haben - ich bin mir nichtmal sicher, ob meine Version des Buchs einen HAT. Mit einer so genialen Story habe ich jedenfalls nicht gerechnet.
Inhalt: Der erfolgeiche Bauunternehmer Edgar Freemantle hat auf einer Baustelle einen Unfall, bei dem er seinen rechten Arm verliert und schwere Verletzungen davonträgt. Sein Theraput Dr. Kamen rät ihm zu einem Ortswechsel. Also mietet Edgar das Big Pink (eigentlich Salmon Point) auf der Florida Insel Duma Key. Nach und nach ereignen sich seltsame Vorfälle - nicht nur, dass Edgar wie aus dem Nichts grandios zeichnen und malen kann. Seine Bilder nd das Malen selbst scheinen ein Eigenleben zu entwickeln...
Das Buch macht allein schon deshalb neugierig weil es mit einer Erinnerung beginnt: Wie man ein Bild zeichnet. Ich habe diese Rückblenden das ganze Buch über geliebt. Je mehr man erfährt, umso mehr Fragen tauchen auf.
Edgars mühsame Rehabilitation, dann wechselt die Szene relativ schnell auf Duma Key. Edgar erzählt die ganze Story vier Jahre nach den Ereignissen aus seinem dritten Leben heraus. Das als Bauunternehmer war das erste, Duma key das zweite.
Edgar hat mit Gedächtnisproblemen und Aggressionen zu kämpfen. Jack Cantori, der junge Verwalter, mit dem er sich bald anfreundet, sowie Jerome Wireman und Elizabeth Eastlake werden zu guten Freunden. Allein für diese Charaktere hätte Steve einen Preis verdient. Ich hoffe sehr, dass das Buch irgendwann verfilmt wird.
Nach und nach werden die merkwürdigsten Sachen enthüllt - Wiremans Vergangenheit zum Beispiel. Von ihm habe ich einige nette spanische Ausdrücke gelernt - sogar im echten Leben sage ich ab und zu Vielleicht sí, vielleicht no. Nicht absichtlich. Und huevos. Eier. Wireman ist mit Abstand mein Lieblingscharakter im Buch. Natürlich sind alle ziemlich cool.
Mir ist erst jetzt aufgefallen, dass man nicht genau weiß, wie Edgar aussieht - er beschreibt sich ja nicht selbst, zumindest nicht, was Haar- und Augenfarbe angeht. Sowas eben.
Ebenso die umfangreiche Nebenbestzung: Kathi Green, die Reha-Queen. Kamen, Pam Freemantle und die beiden Töchter Melinda und Ilse (wobei Ilse eigentlich ein ungewöhnlicher Name für Amerikaner ist...). Tom Riley, Mary Ire. Die Leute aus er Scoto-Galerie und noch zig andere - alle sehr gut geschrieben.
Die ganze Geschichte ist tragisch, witzig und gruselig. Gruseliger als Friedhof der Kuscheltiere (finde ich zumindest), tragisch, was das Schicksal der Familie Eastlake betrifft, besonders Tessie und Lo-Lo. Und witzig wegen Jerome, der immer einen coolen Spruch parat hat. Zumindest fast immer. Ein Lexikon der sinnfreien Informationen, Zitaten, deren Sprechern und der Jahreszahl.
Die Sache mit Candy Brown war erst der Anfang - Zu recht sagt Jack, Edgar hätte einen Orden verdient.
Am meisten hat mich dann aber irgendwann (ab Seite 600 wirds ziemlich unheimlich!) das Geisterschiff Perse fasziniert. von ihr geht alles aus - auch das unheimliche Zeichentalent von Elizabeth in jungen Jahren und Edgar. Wireman sagt zu recht: Kaputte Menschen sind auf Duma Key besondere Menschen. Elizabeth im Alzheimer-Nebel kann ihnen nicht viel helfen - aber immer wieder gibt sie bei klarem Verstand seltsame Botschaften von sich, die im Nachhinein völlig logisch sind - am meisten verwirrt Edgar wohl Der Tisch leckt.
Der wichtige Satz It was RED! aus dem Lied Fancy (Reba McEntire), nach der Sängerin wurde sogar die Puppe Reba benannt, hat mich interessiert und ich habe mir das Lied angehört (einfach auf Youtube gehen). Ich muss sagen, es ist gar nicht so schlecht, obwohl der so bedeutende Satz im Lied nicht sehr bedeutend ist. Aber es hat trotzdem gut gepasst.
Wenn man das Buch erneut liest fügen sich auch Details, die man bei so einem dicken Buch schonmal vergisst, logisch zusammen. Edgar zeichnet eine Frau in einer roten Robe, eine seiner ersten Zeichnungen. Der geneigte(Erst-) Leser wird diese Kleinigkeit vergessen haben, wenn sie seit 300 Seiten nicht erwähnt wurde. Im Nachinein ist es natürlich klar. Auch dass Libbit (Elizabeth) immer darauf bestanden aht eine Figur im Teich zu versenken ist im nachhinein logisch - aber wenn sich die Ereignisse gegen Ende überschlagen denkt daran natürlich niemand mehr.
Perse (wie Percy ausgesprochen) ist eine der gruseligsten und coolsten Gestalten, die ich bisher aus Büchern kenne. Ich finde sie besser gelungen als den Wendigo aus Pet Sematary, vor allem aber, weil der eher eine reelle Bedrohung ist. Perse ist real. Sie schaltet Elizabeth aus - für sie sind wir Menschen nur Spielzeuge. Und eine Dämonengöttin mit einem eigenen Schiff hat was, oder?
Duma Key ist einfach ein richtig geniales Buch. Wenn mans ich die Übersicht anschaut, stockt die Story vor sich hin, abr davon merkt man einfach nichts. Das Buch ist genauso wie es sein sollte. Wie die Geschichte aufgerollt wird, ohne zu viel zu verraten, schöne Weißheiten und auch trauriges. Und natürlich der Gruselfaktor, der gegen Ende nicht unerheblich ist. Wie der Big Boy, Emery udn die Zwillinge. Nicht zu vergessen Persephone höchstpersönlich.
Die einzige Frage: Warum ähnelt Persephone dem Scharlachroten König so stark? Ich fühlte mich jedenfalls sehr an ihn erinnert, allein schon, weil sie dieselbe "Kleidung" tragen. King hat sich dazu bisher nicht geäußert, soweit ich weiß. (Ich gehe in meinen FFs, sofern ich mal welche schreiben sollte, davon aus, dass die beiden irgendwie evrwadnt sind - Perse ist zwar eine "Außenseiterin" (Dämonengöttin), aber was der Crimson King ist weiß ich jetzt auch nicht so genau...
~Lex o'Dim
Beim zweiten lesen erschließt sich einiges viel deutlicher, weil man nicht mehr so viel herumrätselt. In meiner (noch recht bescheidenen) Sammlung von Stephen King-Werken ist Duma Key bisher mein Lieblingsbuch. Wenn ich ehrlich bin, habe ich von dem Buch eigentlich nur King'schen Durchschnitt erwartet. Es war ein Glück, dass ich das zum Sonderpreis gefunden habe. Jedenfalls wusste ich nicht wirklich, was ich davon halten sollte, weil ich mich nicht daran erinnere, den klappentext gelesen zu haben - ich bin mir nichtmal sicher, ob meine Version des Buchs einen HAT. Mit einer so genialen Story habe ich jedenfalls nicht gerechnet.
Inhalt: Der erfolgeiche Bauunternehmer Edgar Freemantle hat auf einer Baustelle einen Unfall, bei dem er seinen rechten Arm verliert und schwere Verletzungen davonträgt. Sein Theraput Dr. Kamen rät ihm zu einem Ortswechsel. Also mietet Edgar das Big Pink (eigentlich Salmon Point) auf der Florida Insel Duma Key. Nach und nach ereignen sich seltsame Vorfälle - nicht nur, dass Edgar wie aus dem Nichts grandios zeichnen und malen kann. Seine Bilder nd das Malen selbst scheinen ein Eigenleben zu entwickeln...
Das Buch macht allein schon deshalb neugierig weil es mit einer Erinnerung beginnt: Wie man ein Bild zeichnet. Ich habe diese Rückblenden das ganze Buch über geliebt. Je mehr man erfährt, umso mehr Fragen tauchen auf.
Edgars mühsame Rehabilitation, dann wechselt die Szene relativ schnell auf Duma Key. Edgar erzählt die ganze Story vier Jahre nach den Ereignissen aus seinem dritten Leben heraus. Das als Bauunternehmer war das erste, Duma key das zweite.
Edgar hat mit Gedächtnisproblemen und Aggressionen zu kämpfen. Jack Cantori, der junge Verwalter, mit dem er sich bald anfreundet, sowie Jerome Wireman und Elizabeth Eastlake werden zu guten Freunden. Allein für diese Charaktere hätte Steve einen Preis verdient. Ich hoffe sehr, dass das Buch irgendwann verfilmt wird.
Nach und nach werden die merkwürdigsten Sachen enthüllt - Wiremans Vergangenheit zum Beispiel. Von ihm habe ich einige nette spanische Ausdrücke gelernt - sogar im echten Leben sage ich ab und zu Vielleicht sí, vielleicht no. Nicht absichtlich. Und huevos. Eier. Wireman ist mit Abstand mein Lieblingscharakter im Buch. Natürlich sind alle ziemlich cool.
Mir ist erst jetzt aufgefallen, dass man nicht genau weiß, wie Edgar aussieht - er beschreibt sich ja nicht selbst, zumindest nicht, was Haar- und Augenfarbe angeht. Sowas eben.
Ebenso die umfangreiche Nebenbestzung: Kathi Green, die Reha-Queen. Kamen, Pam Freemantle und die beiden Töchter Melinda und Ilse (wobei Ilse eigentlich ein ungewöhnlicher Name für Amerikaner ist...). Tom Riley, Mary Ire. Die Leute aus er Scoto-Galerie und noch zig andere - alle sehr gut geschrieben.
Die ganze Geschichte ist tragisch, witzig und gruselig. Gruseliger als Friedhof der Kuscheltiere (finde ich zumindest), tragisch, was das Schicksal der Familie Eastlake betrifft, besonders Tessie und Lo-Lo. Und witzig wegen Jerome, der immer einen coolen Spruch parat hat. Zumindest fast immer. Ein Lexikon der sinnfreien Informationen, Zitaten, deren Sprechern und der Jahreszahl.
Die Sache mit Candy Brown war erst der Anfang - Zu recht sagt Jack, Edgar hätte einen Orden verdient.
Am meisten hat mich dann aber irgendwann (ab Seite 600 wirds ziemlich unheimlich!) das Geisterschiff Perse fasziniert. von ihr geht alles aus - auch das unheimliche Zeichentalent von Elizabeth in jungen Jahren und Edgar. Wireman sagt zu recht: Kaputte Menschen sind auf Duma Key besondere Menschen. Elizabeth im Alzheimer-Nebel kann ihnen nicht viel helfen - aber immer wieder gibt sie bei klarem Verstand seltsame Botschaften von sich, die im Nachhinein völlig logisch sind - am meisten verwirrt Edgar wohl Der Tisch leckt.
Der wichtige Satz It was RED! aus dem Lied Fancy (Reba McEntire), nach der Sängerin wurde sogar die Puppe Reba benannt, hat mich interessiert und ich habe mir das Lied angehört (einfach auf Youtube gehen). Ich muss sagen, es ist gar nicht so schlecht, obwohl der so bedeutende Satz im Lied nicht sehr bedeutend ist. Aber es hat trotzdem gut gepasst.
Wenn man das Buch erneut liest fügen sich auch Details, die man bei so einem dicken Buch schonmal vergisst, logisch zusammen. Edgar zeichnet eine Frau in einer roten Robe, eine seiner ersten Zeichnungen. Der geneigte(Erst-) Leser wird diese Kleinigkeit vergessen haben, wenn sie seit 300 Seiten nicht erwähnt wurde. Im Nachinein ist es natürlich klar. Auch dass Libbit (Elizabeth) immer darauf bestanden aht eine Figur im Teich zu versenken ist im nachhinein logisch - aber wenn sich die Ereignisse gegen Ende überschlagen denkt daran natürlich niemand mehr.
Perse (wie Percy ausgesprochen) ist eine der gruseligsten und coolsten Gestalten, die ich bisher aus Büchern kenne. Ich finde sie besser gelungen als den Wendigo aus Pet Sematary, vor allem aber, weil der eher eine reelle Bedrohung ist. Perse ist real. Sie schaltet Elizabeth aus - für sie sind wir Menschen nur Spielzeuge. Und eine Dämonengöttin mit einem eigenen Schiff hat was, oder?
Duma Key ist einfach ein richtig geniales Buch. Wenn mans ich die Übersicht anschaut, stockt die Story vor sich hin, abr davon merkt man einfach nichts. Das Buch ist genauso wie es sein sollte. Wie die Geschichte aufgerollt wird, ohne zu viel zu verraten, schöne Weißheiten und auch trauriges. Und natürlich der Gruselfaktor, der gegen Ende nicht unerheblich ist. Wie der Big Boy, Emery udn die Zwillinge. Nicht zu vergessen Persephone höchstpersönlich.
Die einzige Frage: Warum ähnelt Persephone dem Scharlachroten König so stark? Ich fühlte mich jedenfalls sehr an ihn erinnert, allein schon, weil sie dieselbe "Kleidung" tragen. King hat sich dazu bisher nicht geäußert, soweit ich weiß. (Ich gehe in meinen FFs, sofern ich mal welche schreiben sollte, davon aus, dass die beiden irgendwie evrwadnt sind - Perse ist zwar eine "Außenseiterin" (Dämonengöttin), aber was der Crimson King ist weiß ich jetzt auch nicht so genau...
~Lex o'Dim
Dienstag, 22. Mai 2012
Jeffrey Deaver - Der Knochenjäger
Um ehrlich zu sein: Das Buch war ganz weit hinten auf meiner Noch-lesen-Liste, aber dann gingen mir die Bücher aus. Eigentlich hätte ich mir stattdessen Entsetzen von Karin Slaughter sparen können, oder unter Umständen sogar Der Ripper (Thematik toll, sonst nicht mein Geschmack).
Inhalt: Detective Lincoln Rhyme ist seit einem Unfall querschnittsgelähmt und zieht sich immer mehr zurück. Dann ereiegnet sich ein grausames Verbrechen: Ein Taxifahrer entführt seine Fahrgäste. Der Mann wird lebendig begraben, die Frau ist vermisst. Amelia Sachs, Streifenploizistin, entdeckt den Tatort und wird in die Ermittlungen eingeschaltet - als Laufmädchen für den herbeigerufenen Rhyme, der eigentlich bereits seinen Selbstmord plante. Ein Serientäter geht um - er hinterlässt immer Hinweise auf sein nächstes Verbrechen - und Rhyme und Sachs müssen ihn stoppen.
Der Klappentext (die Inhaltsangabe oben ist mein Werk) ist nicht sehr interessant, ebenso der braune Buchumschlag. Eigentlich habe ich das Buch nur wegen dem Autor gekauft und weil mir der Name Lincoln Rhyme bekannt war.
Ein querschnittsgelähmter Ex-Cop (der sein Leben längst abgeschlossen hat!) und eine Streifenpolizistin - reichlich ungewöhnlich. Denn wie will man mit einem querschnittsgelähmten einen coolen Showdown durchziehen? Aber Lincoln Rhyme ist der beste, was Tatortspuren angeht.
Die Rückverfolgung der Spuren ist komplex - aber völlig verständlich, auch wenn man für die Mittel der Auswertung chemisches Fachchinesisches beherrschen müsste. Da die Funktion erklärt wird, ist das aber auch nicht nötig.
Die Charaktere sind genial geschrieben. Ebenso die Sprünge zum >Knochensammler< (der Buchtitel ist also nicht ganz richtig), die einiges verraten. Aber am Ende kommt es doch ganz anders. Zwar steht im Klappentext, dass Lincoln darauf kommt, dass er den Täter kennen muss, aber das geschieht erst etwa 20 Seiten vor dem Schluss, wird nicht sehr deutlich und ist demnach irreführend.
Die Methoden des Knochensammlers sind teilweise wirklich übel - das zweite Opfer, eine der Taxiinsassen, wird auf grausame Weise hingerichtet. Die Polizei kommt Minuten zu spät - sie tat mir ernsthaft Leid.
Eigentlich gibt es nur eine Stelle im Buch, in der ich hyme wirklich nicht ausstehen kann (er ist zwar ein Ekel, aber durchaus liebenswert). Er hält die Polizisten auf, bis Sachs da ist, obwohl das Opfer von Ratten angegriffen wird. Und es ist ihm völlig egal. Das war überflüssig, zeigt aber, dass es ihm nur um die Spuren geht.
Am Ende ist es tatsächlich jemand, auf den ich nie gekommen wäre. Und der Showdown ist gar nicht übel. Es hat mich nur irritiert, dass Lincoln es dann durchziehen wollte - bis die Nachrichten von der UN-Konferenz eintreffen. Alles basiert auf einer Abfolge von Entscheidungen und Handlungen. So ist das nun mal.
Deaver legt eine Reihe von vielversprechenden Fährten, denen der Leser brav folgt - und die sich am Ende eben doch als falsch erweisen. Er ist ein Meister darin, den Leser glauben zu machen, er wüsste die Lösung. Ebenso erhält er die Spannung aufrecht und zeigt die wahren Dinge bei einem Tatort - besonders bei T. J. Colfax, dem zweiten Opfer, die es besonders schlimm erwischt.
Man kann sich wirklich in Amelia und Lincoln hineinfühlen, ebenso hat das Buch eine tolle sonstige Charakterausstattung, viel Spannung und an einigen Stellen tollen Humor.
=>Unbedingt lesen!
~Lex o'Dim
Inhalt: Detective Lincoln Rhyme ist seit einem Unfall querschnittsgelähmt und zieht sich immer mehr zurück. Dann ereiegnet sich ein grausames Verbrechen: Ein Taxifahrer entführt seine Fahrgäste. Der Mann wird lebendig begraben, die Frau ist vermisst. Amelia Sachs, Streifenploizistin, entdeckt den Tatort und wird in die Ermittlungen eingeschaltet - als Laufmädchen für den herbeigerufenen Rhyme, der eigentlich bereits seinen Selbstmord plante. Ein Serientäter geht um - er hinterlässt immer Hinweise auf sein nächstes Verbrechen - und Rhyme und Sachs müssen ihn stoppen.
Der Klappentext (die Inhaltsangabe oben ist mein Werk) ist nicht sehr interessant, ebenso der braune Buchumschlag. Eigentlich habe ich das Buch nur wegen dem Autor gekauft und weil mir der Name Lincoln Rhyme bekannt war.
Ein querschnittsgelähmter Ex-Cop (der sein Leben längst abgeschlossen hat!) und eine Streifenpolizistin - reichlich ungewöhnlich. Denn wie will man mit einem querschnittsgelähmten einen coolen Showdown durchziehen? Aber Lincoln Rhyme ist der beste, was Tatortspuren angeht.
Die Rückverfolgung der Spuren ist komplex - aber völlig verständlich, auch wenn man für die Mittel der Auswertung chemisches Fachchinesisches beherrschen müsste. Da die Funktion erklärt wird, ist das aber auch nicht nötig.
Die Charaktere sind genial geschrieben. Ebenso die Sprünge zum >Knochensammler< (der Buchtitel ist also nicht ganz richtig), die einiges verraten. Aber am Ende kommt es doch ganz anders. Zwar steht im Klappentext, dass Lincoln darauf kommt, dass er den Täter kennen muss, aber das geschieht erst etwa 20 Seiten vor dem Schluss, wird nicht sehr deutlich und ist demnach irreführend.
Die Methoden des Knochensammlers sind teilweise wirklich übel - das zweite Opfer, eine der Taxiinsassen, wird auf grausame Weise hingerichtet. Die Polizei kommt Minuten zu spät - sie tat mir ernsthaft Leid.
Eigentlich gibt es nur eine Stelle im Buch, in der ich hyme wirklich nicht ausstehen kann (er ist zwar ein Ekel, aber durchaus liebenswert). Er hält die Polizisten auf, bis Sachs da ist, obwohl das Opfer von Ratten angegriffen wird. Und es ist ihm völlig egal. Das war überflüssig, zeigt aber, dass es ihm nur um die Spuren geht.
Am Ende ist es tatsächlich jemand, auf den ich nie gekommen wäre. Und der Showdown ist gar nicht übel. Es hat mich nur irritiert, dass Lincoln es dann durchziehen wollte - bis die Nachrichten von der UN-Konferenz eintreffen. Alles basiert auf einer Abfolge von Entscheidungen und Handlungen. So ist das nun mal.
Deaver legt eine Reihe von vielversprechenden Fährten, denen der Leser brav folgt - und die sich am Ende eben doch als falsch erweisen. Er ist ein Meister darin, den Leser glauben zu machen, er wüsste die Lösung. Ebenso erhält er die Spannung aufrecht und zeigt die wahren Dinge bei einem Tatort - besonders bei T. J. Colfax, dem zweiten Opfer, die es besonders schlimm erwischt.
Man kann sich wirklich in Amelia und Lincoln hineinfühlen, ebenso hat das Buch eine tolle sonstige Charakterausstattung, viel Spannung und an einigen Stellen tollen Humor.
=>Unbedingt lesen!
~Lex o'Dim
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